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Neu Wulmstorf beim Familiengipfel

Bürgermeister Rosenzweig (Mi.) beim Familiengipfel in Berlin (Foto: oh)
bc. Neu Wulmstorf. Familiengipfel in Berlin und Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf Rosenzweig (Foto) samt Entourage mittendrin: Im Rahmen des vom Bundesfamilienministerium geförderten Pilotprojekts „Kommunale Familienzeitpolitik“ (das WOCHENBLATT berichtete) waren Vertreter der Gemeinde in die Bundeshauptstadt eingeladen.

"Ich nehme einige interessante Anregungen mit, die in das Projekt aber auch den Arbeitsalltag im Rathaus einfließen können", berichtet Rosenzweig. Vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei ihm ein wichtiges Anliegen. Stichwort: flexible Arbeitszeitmodelle.

Familienministerin Kristina Schröder kritisierte im Rahmen des Familiengipfels die "Präsenzkultur" in deutschen Unternehmen. Nicht derjenige, der am längsten im Büro sitze, sei automatisch der beste Mitarbeiter. Es gelte, von einer solchen Kultur Abschied zu nehmen. "Männer und Frauen müssen auch dann faire Chancen bekommen, wenn sie Väter und Mütter werden", so Schröder.

Rosenzweig: "Interessante Ansätze, über die es nachzudenken lohnt." Immerhin sei auch die Gemeindeverwaltung ein Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter mit abendlichen Sitzungen oder verlängerten Öffnungszeiten teilweise zusätzlich belaste.