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Neu Wulmstorf: „Mehr Kita-Plätze, mehr bezahlbarer Wohnraum“

Tobias Handtke (SPD) (Foto: SPD)
 
Malte Kanebley (CDU) (Foto: CDU)

Neu Wulmstorfer Parteien informieren zu Neujahrsbeginn über ihre Pläne

ab. Neu Wulmstorf.
Neues Jahr, neue Projekte: Was haben die Parteien in Neu Wulmstorf 2018 vor? Welche Projekte konnten im Jahr 2017 umgesetzt werden - und welche nicht? Das WOCHENBLATT hat nachgefragt.

Tobias Handtke (SPD), Fraktionsvorsitzender:
Gelungen ist uns die dauerhafte Absicherung der vorhandenen Schulsozialarbeit und deren Einführung am Gymnasium. Das Familienzentrum wurde fertiggestellt und wir bereiten die Umgestaltung des Schulzentrums vor. Außerdem gehört Neu Wulmstorf zu den Gründungsmitgliedern der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Harburg.
Nicht gelungen ist uns, eine Vertretung im Landtag für unsere Region zu erreichen.
Ziele: Wir wollen Investitionen in Schule und Sportstätten tätigen und die Ansiedlung von Famila und damit Handel und Wirtschaft voranbringen. Außerdem wollen wir die Schaffung von Kinder-Betreuungsplätzen beschleunigen und bezahlbaren Wohnraum realisieren. Und Bürger sollen noch stärker an der Gestaltung der Gemeinde beteiligt werden.“

Malte Kanebley (CDU), Fraktionsvorsitzender:
Gelungen ist mit dem Beitritt zur kommunalen Wohnungsbaugesellschaft - eine Initiative der Kreistagsfraktion der CDU - der Einstieg in mehr bezahlbaren Wohnraum. Die Fertigstellung des Parkhauses am Bahnhof ist ein Meilenstein in der Entwicklung der örtlichen Infrastruktur.
Nicht Gelungenes lässt sich schwierig benennen, tatsächlich gibt es da kaum etwas. Viele Projekte dauern aus unterschiedlichen Gründen einfach viel zu lange, wie die Realisierung von mehr bezahlbarem Wohnraum oder der Ausbau der Kita-Angebote.
Ziele: Zum neuen Kindergartenjahr allen Eltern einen Betreuungsplatz für ihre Kinder anzubieten - eine Mammutaufgabe. Weiteres wichtiges Ziel: die Fertigstellung des neuen Flächennutzungsplans für Elstorf und Schwiederstorf sowie weitere Maßnahmen
zur Verkehrsberuhigung umsetzen.“

Jan Lüdemann (UWG), Fraktionsvorsitzender:
Gelungen ist unserer Fraktion mit Unterstützung unserer Ortsvorsteher, das Thema B3 Ortsumfahrung Elstorf in den Fokus der Landespolitik zu rücken.
Nicht gelungen ist uns leider, den zweijährigen Haushalt in Neu Wulmstorf einzuführen.
Ziele unserer Fraktion sind die schnellere Umsetzung der Ortsumgehung Elstorf voranzutreiben und eine Verkehrsentlastung für Rade und Mienenbüttel zu realisieren. Außerdem setzen wir uns dafür ein, den Schulstandort und die Kinderbetreuung in der Gemeinde auszubauen.“

Wolfgang Klein (Grüne/Linke),
stellv. Gruppenvorsitzender:
Gelungen: Als kleine Partei im kommunalen Bereich in Neu Wulmstorf wird man leider keine parteieigenen Positionen durchsetzen können. Man versucht, im Sinne der eigenen Position Entscheidungen zu beeinflussen. Aber es gibt viele politische Positionen, die sich zum Beispiel mit denen der Grünen und/oder der SPD decken oder überschneiden. In diesen Fällen unterstützen wir diese sich daraus entwickelnden Anliegen.
Ziele: In angemessener Anzahl Kita- und Krippenplätze bereitstellen, das Familienzentrum und das Mehrgenerationshaus verlässlich und ausreichend finanzieren und neben ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen Tagespflegeeinrichtungen in ausreichender Anzahl realisieren. Die neue Oberschule sollte eine Option für ein Abitur nach 13 Jahren anbieten, es sollten Tempo-30-Zonen ausgebaut und sichere Fahrradwege erhalten und ausgebaut werden.“

Peter Kurland (FDP), Ratsmitglied ohne Fraktionsstatus:
Gelungen ist eine „Schönheitskur“ für Neu Wulmstorf: Die Pflege wurde eingeleitet und ist jetzt sichtbar. Außerdem wurde die Einrichtung eines Gewerbegebietes im geplanten Kreuzungsbereich der B3/B33neu im Masterplan für Elstorf aufgenommen. Der Antrag zur Errichtung eines Fahrradparkhauses fließt in die Planung des Bahnhofumfeldes mit ein.
Nicht gelungen: Wir brauchen aufgrund unserer Einwohnerzahl einen Mietwohnungsmarkt. Im vergangenen Jahr haben wir das Potenzial im Geschosswohnungsbau nicht gut genutzt.
Ziele: Die Schuldentilgung sollte aus Sicht der FDP gerade in der konjunkturell guten Phase einen höheren Stellenwert haben. Alle Investitionen sollten auf den Prüfstand, beispielsweise die erforderlichen Baumaßnahmen auf dem Schulsektor: Möglicherweise sollten alte Gebäude saniert statt abgerissen zu werden.“

• Die Antworten der AfD lagen bis zum Redaktionsschluss nicht vor.
• Neu Wulmstorf trifft sich beim Neujahrsempfang am Samstag,
6. Januar, ab 10.30 Uhr im Rathaus (Bahnhofstraße 39).