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Neu Wulmstorfer Politik fordert mobilen Rotlichtblitzer

bc. Elstorf. Die Neu Wulmstorfer Politik gibt sich nicht zufrieden, mit der bereits durchgeführten Optimierung der Ampelschaltung und der geplanten Installierung eines festen Rotlichtblitzers auf der B3 in Elstorf. Jetzt soll der Landkreis Harburg als zuständige Verkehrsbehörde zusätzlich einen mobilen Rotlichtblitzer anschaffen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung einigten sich die Fraktionen einstimmig darauf, die Neu Wulmstorfer Verwaltung zu beauftragen, sich beim Kreis für die Anschaffung eines solchen Blitzers einzusetzen.

Es gehe nicht darum, die Einnahmen des Landkreises zu steigern, betonte CDU-Fraktionschef Malte Kanebley in der Sitzung. Der mobile Rotlichtblitzer soll nach den Vorstellungen der Neu Wulmstorfer Politik im gesamten Kreisgebiet eingesetzt werden. Ratsherr und CDU-Kreistagsabgeordneter Jan Lüdemann dazu: "Ein mobiler Rotlichtblitzer ist keine Einnahmequelle für den Landkreis, weil der Personalaufwand extrem hoch ist." Rotlichtblitzer seien keine Abzocke, sondern dienten der Verkehrssicherheit.

Wie berichtet, haben Elstorfer Eltern seit Jahren Angst um ihre Kinder. Vor wenigen Wochen passierte das lange befürchtete Unglück: Ein Achtjähriger wurde an der Fußgängerampel von einem Lkw angefahren. Glücklicherweise wurde er dabei nur leicht verletzt. Elstorfs Ortsvorsteher Peter Hauschild: "Wir müssen jetzt dran bleiben und weiter für mehr Sicherheit an der Ampel sorgen."

Am Montag traf sich Bürgermeister Wolf Rosenzweig abermals mit Vertretern der Lüneburger Straßenbaubehörde und dem Landkreis Harburg. Im Gespräch ist weiter die Einrichtung einer Warnblinkanlage - die die Kraftfahrer frühzeitig auf die Ampel hinweist. Die Gemeinde wird eine entsprechende Anlage beantragen. Rosenzweig: "Wir sind optimistisch, dass eine solche Anlage gebaut wird." Zusätzlich darf die Elterninitiative in Eigenregie Warnschilder mit der Aufschrift "Vorsicht Kinder" aufstellen.