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Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig: "Respekt, läuft reibungslos"

Die Schatulle hat Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig (li.) im Grundstein versenkt, jetzt wird das Loch zuzementiert. Manfred Koch vom Fachdienst Sport und Immobilien begutachtet den Vorgang

Offizielle Grundsteinlegung bei Neu Wulmstorfer Familienzentrum / Courage-Mitarbeiter erwarten Umzug mit Vorfreude


ab. Neu Wulmstorf. ab. Neu Wulmstorf. Kindertagesstätte, Mehrgenerationenhaus, Standesamt und der Fachdienst für Soziales: Das neue Familienzentrum in Neu Wulmstorf, das gerade hinter dem Rathaus am Schulsee entsteht, wird ein mulitfunktionales Gebäude, in dem ab kommendem Jahr viele Menschen ein- und ausgehen. Jetzt wurde dort offiziell der Grundstein gelegt.

Zur Feierstunde kamen u.a. Mitarbeiter des Rathauses und des Mehrgenerationenhauses „Courage“, Lokalpolitiker und andere Interessierte. Gespannt verfolgten sie, wie Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig eine mit Münzen, Bauzeichnungen und weiteren Kleinoden gefüllte Schatulle in den Grundstein einzementierte. „Für die Archäologen, die die Schatulle in tausenden von Jahren ausbuddeln“, scherzte Rosenzweig. In seiner anschließenden Rede kam er darauf zu sprechen, wie wichtig es gewesen sei, die Öffentlichkeit und alle Beteiligten bei den Planungen frühzeitig mit einbezogen zu haben. Neu Wulmstorf sei eine familienfreundliche Gemeinde, der Bau des Familienzentrums ein weiterer Schritt in diese Richtung. „Wenn die Arbeiten an dem Gebäude abgeschlossen sind, werden wir sehen, was daraus geworden ist“, sagte der Bürgermeister und dankte allen anwesenden Planern, Architekten und Gewerken. Bisher verlaufe alles planmäßig. „Einen großen Respekt meinerseits für den reibungslosen Ablauf“, so Rosenzweig. Es sei beeindruckend, wie dieses Gebäude entstehe. „Für uns ist es ein Wunder, für Sie Handwerk.“

Ebenfalls anwesend war Dr. Constanze Hock-Warmuth vom „Courage“. Seit zehn Jahren sei das Mehrgenerationenhaus in den alten Räumlichkeiten an der Ernst-Moritz-Arndt-Straße untergebracht, jetzt sehe man dem Umzug im kommenden Jahr freudig entgegen, sagte sie gegenüber dem WOCHENBLATT. „Das alte Gebäude ist baufällig, die Heizkosten sind enorm hoch“, so Hock-Warmuth. Die Türen seien zu schmal, das Haus nicht behindertengerecht. „Mit dem Umzug liegt zwar viel Arbeit vor uns, aber er wird uns auch Spaß bringen“, ist Hock-Warmuth sicher.

Der Abriss des alten Gebäudes soll im direkten Anschluss an den Umzug erfolgen.
Ihr einziger Kritikpunkt an dem Vorhaben: Die Bücherei werde nicht in das neue Familienzentrum mit einziehen, das Gebäude sei dadurch kleiner, als zuerst geplant. „Mit Bücherei hätten wir es besser gefunden.“

• Der Baubeginn des Familienzentrums war im Mai 2016. Das Gebäude soll am 30. September 2017 fertiggestellt sein.
Die Kosten belaufen sich auf rund 4,6 Millionen Euro, wovon 240.000 Euro von Bund (160.000 Euro) und Landkreis (80.000 Euro) gefördert werden.