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Rosenzweig hat Lust auf weitere Amtszeit

Wolf Rosenzweig kandidiert für die SPD
bc. Neu Wulmstorf. Der Gemeinderat hat entschieden: Die Bürgermeisterwahl in Neu Wulmstorf findet am Sonntag, 25. Mai 2014, parallel mit der Wahl zum Landrat und der Europawahl statt. Wie berichtet, steht ein Bewerber schon fest. Der alte will auch der neue Rathauschef werden. Wolf Rosenzweig (SPD) möchte die Neu Wulmstorfer Verwaltung weitere sieben Jahre führen. Einstimmig sprach ihm sein Ortsverband die Unterstützung aus. "Solch ein Ergebnis ist in der Neu Wulmstorfer SPD nicht selbstverständlich. Ich habe richtig Lust weiterzumachen", sagte Rosenzweig. In einer Pressekonferenz stellte er seine Ziele vor.

Wachstum um jeden Preis ist nicht Rosenzweigs Anliegen. Auch wenn das Neubaugebiet "Apfelgarten" vollständig belegt ist, strebt der Bürgermeister keine unkontrollierte Ausweisung von neuen Wohnbauflächen an. Zunächst müsse der derzeit im Bau befindliche "Elbblick" erschlossen werden. "Selbst wenn wir keine neuen Baugebiete ausweisen, gibt es in Neu Wulmstorf noch viel Platz für junge Familien. Stichwort Lückenbebauung", so Rosenzweig. Was Neu Wulmstorf wirklich brauche, seien bezahlbare Angebote für Singles und neue Wohnformen für Senioren.

Zudem blicke er mit großer Sorge der Entwicklung in der "Heidesiedlung" entgegen. Viele Häuser im alten Neu Wulmstorfer Ortskern, die noch aus der Nachkriegszeit stammen, müssten dringend energetisch saniert werden. Die Gemeinde könne die Bewohner damit nicht alleine lassen. Rosenzweig will Neu Wulmstorf zu einem Vorreiter in Sachen Energiewende machen. "Wir wollen eine ökologische Gemeinde sein", so der Rathauschef. Die erste Stromtankstelle Neu Wulmstorfs, die schon auf der P&R-Anlage am Bahnhof steht, sei nur ein Indiz dafür. Zu Rosenzweigs großen Aufgaben in der Zukunft gehört auch, die Schullandschaft Neu Wulmstorfs neu auszurichten.

Neue Schulden will Rosenzweig unbedingt vermeiden: "Kredite verbauen uns die Zukunft." Er verspricht, dass die Verwaltung weiterhin daran arbeiten werde, bürgerfreundlich zu bleiben. Rosenzweig wünscht sich, die Bevölkerung noch mehr in die Entscheidungsprozesse im Rathaus einzubeziehen, z.B. durch mehr Informationsveranstaltungen und Bürgerforen: "Ich möchte mehr Bürgernähe wagen."

Wer Rosenzweigs Mitbewerber um den Chefsessel im Rathaus wird, steht noch nicht fest. Die CDU stellt ihren Kandidaten erst am Mittwoch, 6. November, vor.