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Rückstaus und keine Lösung in Neu Wulmstorf

Ist erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den Logistikpark zurückzuführen? Ein Gutachten soll jetzt Aufschluss geben
Im Februar holten sich Vertreter der Gemeinde Neu Wulmstorf bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine „schallende Ohrfeige“ ab. Sie hatten das Vorhaben vorgetragen, zur Verbesserung der Verkehrssituation auf der B3 den Bau einer zweiten Autobahnabfahrt direkt ins Gewerbegebiet Mienenbüttel in Erwägung zu ziehen. Darüber berichtete Fachbereichsleiter Klaus Priewe auf der jüngsten Ausschusssitzung für Verkehr im Neu Wulmstorfer Rathaus.

Doch die Behörde stellte sich quer: Das Problem könnte „hausgemacht“ sein, denn das höhere Verkehrsaufkommen hänge möglicherweise mit dem Gewerbegebiet zusammen. Die Landesbehörde habe 2008 eine Vereinbarung mit der Kommune getroffen, nach der die Gemeinde sämtliche Leistungen für einen verbesserten Verkehrsfluss aus eigener Tasche zahlen muss. Sollte sich herausstellen, dass der Verkehrszuwachs auf das Gewerbegebiet zurückzuführen ist.
Die Neu Wulmstorfer Verwaltung sieht den stark angewachsenen Verkehr ganz klar als Auslöser für Rückstaus zu Stoßzeiten auf der A1 und für die häufig durch Schwerlastverkehr überlastete B3. Auch auf der Bundesstraße bilden sich Rückstaus durch Mienenbüttel, die teilweise bis Rade reinreichen.

Die Mitglieder des Ausschusses einigten sich auf das Bestellen eines Gutachtens. Die 4.000 Euro teure Analyse soll Aufschluss darüber geben, ob das Gewerbegebiet tatsächlich die Hauptschuld am wachsenden Verkehrsaufkommen trägt.
Die Mitglieder des Ausschusses einigten sich auf das Bestellen eines Gutachtens. Die 4.000 Euro teure Analyse soll Aufschluss darüber geben, ob das Gewerbegebiet tatsächlich die Hauptschuld am wachsenden Verkehrsaufkommen trägt.