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Schulelternräte fordern Schulsozialarbeit an allen Neu Wulmstorfer Schulen

ab. Neu Wulmstorf. In einem offenen Brief hat sich jetzt das Aktionsbündnis „Ja! - Schulsozialarbeit an allen Schulen in Neu Wulmstorf“ an Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Landrat Rainer Rempe und Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig gewandt. Darin fordern Schulelternräte verschiedener Schuleinrichtungen die Politiker auf, Sozialarbeitsstellen an allen Schulen Neu Wulmstorfs einzurichten.

Im Frühjahr 2016 wurde für die Gemeinde Neu Wulmstorf eine von der Gemeinde und dem Landkreis Harburg finanzierte Übergangslösung für die an den Grundschulen bestehende Sozialarbeit bis Ende 2017 gefunden. „Mit dem Wechsel der Schüler an weiterführende Schulen hören die Probleme aber nicht automatisch auf“, heißt es in dem Schreiben. „Derzeit gibt es nur an der Hauptschule Vossbarg einen Sozialarbeiter. An der Realschule und am Gymnasium fehlt dieser wichtige Eckpfeiler der pädagogischen Arbeit“, bemängeln die Schulelternräte. Es sei unabdingbar, dass alle Kinder durch dauerhaft anwesende Schulsozialarbeiter weiter unterstützt würden.

Die wachsenden Sozialprobleme in der Gesellschaft äußerten sich, laut Aktionsbündnis, in nahezu allen Klassenzimmern und auf allen Schulhöfen. Zusätzliche Herausforderungen wie Inklusion und die Integration von Flüchtlingen an den Schulen bedingten eine unbefristete und kontinuierliche Sozialarbeit. Es sei wichtig, die bereits bestehenden Sozialarbeiterstellen in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse zu überführen und in die Förderprogramme des Landes zu integrieren.

Während der Wahlkampfphase habe die Kultusministerin festgestellt, wie wichtig Schulsozialarbeit für ein gutes Schulklima und ein friedliches soziales Miteinander sei, heißt es in dem Brief. Nun solle sie ein angekündigtes Gesamtkonzept zur Sicherung der Sozialarbeit in allen Schulformen mit Nachdruck vorantreiben. „Wir dringen auf eine gesicherte Finanzierung schulischer Sozialarbeit in allen Schulen Neu Wulmstorfs durch das Land Niedersachsen“, so die Forderung des Aktionsbündnisses.