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Schulwegsicherung in Elstorf: Behörde und Polizei sehen keinen Anlass

bc. Elstorf. Polizei und Landesbehörde für Straßenbau haben klargestellt, dass die Ampelkreuzung auf der B3 in Elstorf kein Unfallschwerpunkt sei. Daher müsse nichts an der Ampelschaltung geändert werden. Auch die Installation einer festen Rotlichtblitzanlage (Kosten ca. 90.000 Euro) sei nicht erforderlich. Das teilte Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf Rosenzweig (SPD) in der jüngsten Ratssitzung mit.

Wie berichtet, will die Neu Wulmstorfer CDU den Schulweg über die B3 sicherer machen. Gastwirt und CDU-Ratsherr Jan Lüdemann hatte mehrfach Beinahe-Unfälle beobachtet: "Bei fast jeder Ampelphase rauschen Verkehrsteilnehmer bei Rot rüber." Schon oft hätten sich Fußgänger erst in letzter Sekunde vor einem Lkw retten können.

Eine Kernforderung der CDU ist daher die Verlängerung der Räumphase, also die Zeit zwischen dem Umschalten von Rot für den fließenden Verkehr und Grün für die Fußgänger.

Rosenzweig und die anderen politischen Vertreter, die bei einem Treffen mit der Straßenbaubehörde dabei waren, empfanden den Termin als "frustrierend". SPD-Fraktionschef Tobias Handtke: "Die Entscheidung der Landesbehörde ist nicht nachzuvollziehen. Wenn zehn Beinahe-Unfälle mit Personenschaden stattgefunden haben, dann ist das auf jeden Fall ein Unfallschwerpunkt."

So ging es weiter
Ein Unglück mit Ansage