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SPD Neu Wulmstorf: Den Missstand bei der Post nicht länger akzeptieren

Eine Stellungnahme und einen aktuellen Sachstandsbericht fordert der Fraktionsvorsitzende der SPD Neu Wulmstorf, Tobias Handtke (Foto: G. Mittelstädt)

SPD Neu Wulmstorf fordert Stellungnahme der Deutschen Post

ab. Neu Wulmstorf. Die SPD Neu Wulmstorf hat jetzt einen Antrag an den Bürgermeister und den Gemeinderat formuliert: Sie sollen die Deutsche Post zu einer Stellungnahme und einem Sachstandsbericht zur schleppenden Post- und Paketzustellung ersuchen.
Einfache Briefe, die tagelang unterwegs sind, wichtige Unterlagen, die zu spät eintreffen: Über unregelmäßige und verspätete Post ärgern sich derzeit viele Empfänger aus den Landkreisen Harburg und Stade (das WOCHENBLATT berichtete). Neu Wulmstorf sei ebenfalls betroffen, hieß es jetzt seitens der SPD Neu Wulmstorf.

„Für alle Bürgerinnen und Bürger in der Neu Wulmstorfer Gemeinde muss eine zuverlässige und zeitnahe Postzustellung gewährleistet sein“, äußerte sich dazu Tobias Handtke, Fraktionsvorsitzender der SPD Neu Wulmstorf. „Wir akzeptieren den aktuellen Missstand nicht länger.“ Die Fraktion habe Hinweise aufgegriffen und einen Antrag an Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig und den Rat der Gemeinde aufgesetzt, um gegen die dauerhaft verspäteten Zustellungen anzugehen. Die Zustellungsmisere bei der Post habe nach Angaben der Fraktion mehrere Gründe: Erhöhtes Post- und Paketaufkommen, zu lange Touren, zu klein ausgelegte Fahrzeuge und eine knappe Personaldecke seien dafür verantwortlich zu machen. Das könne für den Empfänger jede Menge Unannehmlichkeiten mit sich ziehen, vor allem bei verspäteten Rechnungen, Mahnungen, Gerichtspost und ähnlichem.

Zu der nicht ausreichenden Personalbesetzung käme noch ein ansteigender Krankenstand hinzu: Eine Umverteilung der Arbeit auf immer weniger Personal sowie Pakete mit bis zu 30 Kilogramm Gewicht, die ohne Hilfsmittel zum Empfänger transportiert werden müssten, würden ebenfalls zu dieser Entwicklung beitragen.
Die Deutsche Post müsse konkrete Maßnahmen vorstellen und ergreifen, so Handtke, um eine verlässliche und pünktliche Postzustellung zu gewährleisten. „Dabei muss auch das Wohl der Mitarbeiter einbezogen werden.“