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Weicheres Wasser? SPD bleibt skeptisch

bc. Neu Wulmstorf. "Weiches Wasser für Neu Wulmstorf!" Die SPD traut der jüngst veröffentlichten Schlagzeile im WOCHENBLATT (noch) nicht. Die Gemeinderatsfraktion der Sozialdemokraten fordert daher die Einführung eines Qualitätsmanagements beim Wasserbeschaffungsverband Harburg.

Der Frischwasser-Zulieferer soll künftig halbjährlich Wasserproben entnehmen und die Kontrollergebnisse auf seiner Internetseite sowie im Amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde veröffentlichen. "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, sagt Neu Wulmstorfs SPD-Fraktionschef Tobias Handtke.

Wie berichtet, bekam die Gemeinde früher aus Hamburg Wasser mit einem Härtegrad von 5,4. Nach dem Wechsel 2008 zum WBV schoss der Wert auf fast 13 hoch. Viele Bürger gingen auf die Barrikaden. Seit einigen Monaten ist nun das neue Werk in Schwiederstorf fertig. Nach der Inbetriebnahme verkündete der WBV stolz, dass nun wieder "weiches Wasser" mit weniger Kalkgehalt aus den Neu Wulmstorfer Hähnen fließe. Die SPD bleibt jedoch skeptisch. Vor allem auch, weil viele Haushalte vom angeblich weicheren Wasser nichts spüren wollen.

Handtke: "Die Werte der Pumpwerke, aus dem das Wasser gespeist wird, sind sehr unterschiedlich."Ein variables Mischungsverhältnis der Pumpwerke Schwiederstorf und Moisburg führe nicht dazu, dass der Bürger transparent informiert werde. Handtke: "So bleibt doch weiter unklar, was da wirklich bei uns Kunden am Wasserhahn herauskommt."