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Spedition zieht von Hamburg nach Neu Wulmstorf

„Eine hochmoderne Logistikhalle nach allen gesetzlichen Vorgaben“: Glomm-Geschäftsführer Kai Liebert auf der Baustellen an der Fritz-Reuter-Straße in Neu Wulmstorf

Spedition Glomm aus Norderstedt baut Logistikhalle an der Fritz-Reuter-Straße

ab. Neu Wulmstorf. ab. Neu Wulmstorf. Moderate Grundstückspreise, eine überzeugende Entfernung zum Containerterminal im Hafen und in absehbarer Zeit eine Autobahn in direkter Nähe: Gute Gründe für Kai Liebert, die Lagerhalle der Speditionsfirma Glomm in Hamburg aufzugeben und eine neue Halle im Neu Wulmstorfer Gewerbegebiet zu errichten. Auf der jüngsten Bauausschusssitzung war der Geschäftsführer zugegen, um u.a. Gerüchte, die ihm zu Ohren gekommen waren, auszuräumen.

Es sei weder geplant, gefährliche Chemikalien in der neuen Logistikhalle zu lagern noch gehe er davon aus, so Liebert, dass es zu Konflikten mit den neuen Bewohnern des zukünftigen Wohnparks geben werde. Er begrüße es, dass es sich um ein Mischgebiet aus Wohnen und Gewerbe handelt: „Ich finde es durchaus positiv, wenn sich in diesem Gebiet auch abends und nachts Anwohner aufhalten und nicht alles verlassen daliegt“, sagt er. Mit dem bald angrenzenden Wohngebiet in der Lessingstraße - dort entsteht zurzeit ein Wohnpark mit ca. 380 Wohneinheiten - setzt der Geschäftsführer auf gute Nachbarschaft.

Was an der Fritz-Reuter-Straße gerade auf einer 15.500 Quadratmeter großen Grundstücksfläche entsteht, ist eine 7.000 Quadratmeter große Logistikhalle. „Die Übergabe der Halle soll im August stattfinden“, informiert Liebert. Dann werden in dem hochmodernen Gebäude u.a. Lebensmittelrohstoffe, Futtermittelrohstoffe und Material für die Metall- und Papierindustrie gelagert, dazu - hingegen aller Unkenrufe - harmlose Chemikalien. „Nichts, was explodiert“, sagt der Geschäftsführer.

Im Falle eines Brandes dürfen die gelagerten Chemikalien nicht ins Grundwasser gelangen. „Dafür sorgen wir“, versichert Liebert. Die Halle sei in sieben Brandabschnitte unterteilt. T90-Tore, sogenannte Schotten, hielten 90 Minuten lang 1.000 Grad aus. Außerdem werde ein 30 Zentimeter dicker Boden mit eingearbeiteter Folie verwendet und durch eine Mauer werde verhindert, dass im Falle eines Feuers ein Material- und Löschwassergemisch aus der Halle fließen kann. „Wir bauen alles nach dem neuesten Stand der Technik.“

Rund zehn Mitarbeiter werden ab Betriebsbeginn beschäftigt, später seien, laut Liebert, weitere Arbeitsplätze vorgesehen. Das Vorhaben kostet den Investor 7,5 Millionen Euro.

Ca. 40 Lkw-Fahrten wird es pro Tag geben. Dass die Liliencronstraße für den Lkw-Verkehr gesperrt werden soll, erfuhr Liebert erst im Ausschusss. „Unsere Lkws müssen dann über die B3neu. Das finde ich nicht so glücklich“, sagt er. „Dennoch freue ich mich, dass wir bald in Neu Wulmstorf eine hochmoderne Logistikhalle in Betrieb nehmen können.“