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150 „Oldies“ beim Trecktreff in Balje

Die Oldtimer Treckerfreunde als Radbruch reisten aus der Nähe von Lüneburg an Fotos: sum

Sönke Bösch informierte über Landtechnik

sum. Balje. Rund 150 Besitzer alter Traktoren fanden am Wochenende den Weg durch die Deichlücke in Balje, um gemeinsam mit den Besuchern zu feiern und zu fachsimpeln. Ein ungewöhnliches Bild lieferte Sönke Bösch aus Balje, der mit seinem noch jungen Fendt-Traktor und einer modernen Feldspritze zwischen den „Oldies“ stand.

„Hier bietet sich eine tolle Gelegenheit, um die Menschen zu informieren“, erklärte der Landwirt, der den Gästen Rede und Antwort zur Landtechnik stand. Und so erläuterte Bösch, dass sein Traktor über ein neues Navigationssystem verfügt, mit dem die einzelnen Düsen seiner Feldspritze ein- und ausgeschaltet werden können: „Dadurch wird verhindert, dass einzelne Bereiche beim Wenden doppelt gespritzt werden.“ Er erklärte auch, dass Getreide gegen Insekten, Pilze und Unkräuter behandelt werden müssten, weil sonst die Einbußen der Landwirte zu groß seien und er z.B. das Getreide als Futter für seine Schweine benötige. Er machte klar, dass die Landwirte dabei die strikten gesetzlichen Vorschriften zur Verwendung von Pflanzenschutzmitteln einhalten müssen und nicht "wild drauf los spritzen" dürfen. Und auch auf die von ihm schon erwartete Aussage, "mit den Maßnahmen werden die Bienen getötet“, hatte Sönke Bösch eine passende Antwort: „Raps wird nur nach Bienenflug bis spätestens 23 Uhr gespritzt, so dass sich die Insektizide bis zum Arbeitsbeginn der Bienen wieder verflüchtigen.“