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250 Gäste beim Mahnfeuer

Redner Klaus-Hinrich Breuer (v.li.), Helmut Dammann-Tamke, Kevin Höft und Klaus Leidecker (Foto: Landvolk Stade)

Landwirte fordern ein geregeltes Wolfsmanagement

sum. Freiburg. Mit so vielen Besuchern hätte das Schäfer-Ehepaar Kevin und Kristina Höft aus Balje nicht gerechnet. Während die Feuertonne bei norddeutschem „Schietwetter“ draußen vor sich hin brannte, versammelten sich am vergangenen Freitag rund 250 Besucher des Wolfsmahnfeuers im trockenen Schafstall, um sich über die Auswirkungen der Ausbreitung des Wolfes auszutauschen.
Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft, Klaus-Hinrich Breuer vom Landvolk Stade, Deichgraf Klaus Leidecker und Gastgeber Kevin Höft sprachen sich für ein geregeltes Wolfsmanagement aus. Da das wolfsichere Einzäunen des Viehs an der Küste für die Landwirte kaum möglich ist, war die bereits mehrmals geforderte 50-Kilometer-Schutzzone entlang der Deiche ebenso Thema wie eine Beweislastumkehr. „Nicht der Landwirt muss beweisen, dass es der Wolf war, sondern das Land muss nachweisen, dass es nicht der Wolf war“, machte Schäfer Kevin Höft noch einmal klar.
Er und seine Frau sind froh, dass sie das Wolfsmahnfeuer organisiert und dabei von den Landfrauen, der Feuerwehr und der Landjugend tatkräftig unterstützt wurden. „Eine solche Veranstaltung hat in unserer Region bislang gefehlt“, ist sich das Schäfer-Paar einig: „Wir würden uns freuen, wenn demnächst auch in Südkehdingen ein Wolfsmahnfeuer stattfindet.“