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Bildungshaus vorgestellt

Susanne Jantz (v.li.), Anette Koletzek und Maria Toborg als Leiterinnen der Grundschule, der Bücherei und des Kindergartens enthüllten das Logo des Bildungshauses
Wischhafen: Grundschule | Grundschulstandort Wischhafen soll gesichert werden

sum. Wischhafen. Kürzlich hatten interessierte Bürger die Möglichkeit, sich über das Konzept des in Wischhafen geplanten Bildungshauses zu informieren. Den Leiterinnen der Nils-Holgersson-Grundschule, des Kindergartens und der Bücherei kam dabei die besondere Aufgabe zu, das Geheimnis um das Logo der Gemeinschaftseinrichtung zu lüften.

Wie berichtet, ist für 2016 geplant, die leerstehenden Räume der Nils-Holgersson-Grundschule für ein Bildungshaus zu nutzen. Claudia Bockholt vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft aus Hannover erklärte, dass es in erster Linie um die Sicherung des Grundschulstandorts Wischhafen geht. Insbesondere für die Kinder der Gemeinde soll ein altersübergreifendes Angebot „unter einem Dach“ geschaffen werden. Die Bücherei hat im ersten Stock des Schulgebäudes bereits ihren Platz und soll für Seniorennachmittage oder Blutspendeaktionen hergerichtet werden. Spätestens 2017 soll auch der Kindergarten in die "WG" einziehen.

Guido Goedecke wies darauf hin, dass an dem 1970 errichteten Gebäude umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich seien. Der Einbau eines Fahrstuhls und eines Treppenlifts sind ebenso vorgesehen, wie die Einrichtung einer Mensa. Noch unklar ist, ob auch die Erneuerung des Daches von Nöten ist. In diesem Fall kämen auf die Gemeinde Kosten in Höhe von insgesamt 2,8 Millionen Euro zu, wobei der Architekt auf Rückfrage eines Zuhörers erklärte, dass ein Neubau etwa 4,5 Millionen Euro verschlingen würde. Fördermittel stehen derzeit in Höhe von rund einer Million Euro zur Verfügung. Die weitere Finanzierung hingegen müsse noch geklärt werden.

„Wie kann man das Bildungshaus mit Leben füllen?" Diese Frage richtete Jörg Gabriel von der Arbeitsgemeinschaft an die örtlichen Vereine, Institutionen und engagierten Bürger. Sie sollen bereits jetzt ihre Ideen in ein von der Gruppe entworfenes Formular eintragen und in Schule, Kindergarten oder Bücherei abgeben.