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Bohrung mit schwerem Gerät

Lastwagen der Landes-Bergbaubehörde mit einem Flachbohrgerät (Foto: LBEG)

Geologische Kartierung in Kehdingen wird fortgesetzt / Kein Zusammenhang mit "Frecking"

tp. Wischhafen. Ende Mai rückt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vom Geozentrum Hannover mit schwerem Gerät nach Nordkehdingen aus. Im Rahmen geologischer Kartierarbeiten werden von Montag bis Freitag, 27. Mai bis 28. Juni, mit einem auf einem Lastwagen montierten Flachbohrgerät Bohrungen in Wischhafen sowie in den Nachbargemeinden Otterndorf, Ihlienworth und Cadenberge im Landkreis Cuxhaven durchgeführt.
"Die Bohrungen dienen geowissenschaftlichen Forschungszwecken", sagt LBEG-Sprecher Björn Völlmar dem WOCHENBLATT. Die Untersuchungen hätten keinerlei Bezug zu dem umstrittenen Thema „Schiefergasgewinnung" und „Fracking".
Die Behörde hatte ihre Bohrkampagne in dem Gebiet bereits Ende 2012 gestartet. Sie wird nun fortgeführt. Mit seinem Bohrfahrzeug erkundet das LBEG die Bodenschichten bis in eine Tiefe von maximal 100 Metern. Geprüft wird, aus welchem Material die Erdschichten bestehen und wie groß ihre flächenhafte Verbreitung ist.
Bohrungen werden bereits seit Jahrzehnten in ganz Niedersachsen vorgenommen. Von den Ergebnissen profitieren Landwirtschaft, das Baugewerbe und der Umweltschutz. Interessenten erfahren Näheres über das Vorkommen von sogenannten Massen-Rohstoffen wie Sand, Findlingssteinen, Kies sowie von mineralischen Nährstoffen.
• Die Bohrergebnisse werden in der Bohrdatenbank Niedersachsen archiviert. Sie sind auf der Internetseite www.lbeg.niedersachsen.de für jedermann einsehbar.
• Bei den Bohrungen entstehen keine Flurschäden. Die Bohrlöcher werden nach der Arbeit beseitigt.