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Concordia-Preis für den Feuerwehrnachwuchs

Für ihren engagierten Einsatz im Umweltschutz erhielt die Jugendfeuerwehr Drochtersen-Hüll den Concordia-Preois der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuer Hüll betreibt seit Jahrzehnten klassischen Naturschutz


sum. Drochtersen-Hüll. Und wieder ist es der Feuerwehr-Nachwuchs aus Drochtersen-Hüll, der einen Preis für sich einstreichen konnte. Nachdem die Jugendfeuerwehr Anfang des Jahres mit dem Goldenen Hecht der Osteland-AG ausgezeichnet wurde, nahm Gruppensprecherin Vanessa Umland in der vergangenen Woche den mit 1.200 Euro dotieren Concordia-Förderpreis der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr entgegen.

Vor vier Jahren löste der "Förderpreis der Concordia-Stiftung" den seit 1992 jährlich verliehenen Umweltschutzpreis der Concordia Versicherung ab. Gefördert werden Umweltaktionen und das gesellschaftliche Engagement der niedersächsischen Jugendwehren. In diesem Jahr nahmen 100 Gruppen an dem Wettbewerb teil, von denen die Mädchen und Jungen aus Hüll mit ihren nachhaltigen Naturschutz-Projekten das Rennen machten.

„Ihr bringt uns zu unseren Wurzeln zurück,“ freute sich Michael Vieregge, Geschäftsführer der Concordia Stiftung, der für die Verleihung des Preises aus Hannover anreiste und den „klassischen und vielfältigen Umweltschutz“ lobte. Auch der stellvertretende Landes-Jugendfeuerwehrwart Christian Juskowiak und Kreisjugendfeuerwehrwart Tim Ladwig lobten den beispielhaften Einsatz der jungen Truppe.

Neben dem Erlernen der Feuerwehrtechnik gehört der Umweltschutz seit fast 40 Jahren zum festen Programm des Nachwuchses und begann damals mit der Befestigung der Vogelschutzhallig Noderoog. Doch insbesondere in ihrer Heimat setzen sich die Zehn- bis 16-Jährigen mit dem Sammeln von Wildmüll, dem Aufstellen von Müllbehältern, dem Aufhängen und der Pflege von Vogel- und Fledermauskästen sowie der Errichtung von Igelunterkünften und Laichhilfen für die Natur ein. Bereits zum zehnten Mal werden die jungen Feuerwehrleute demnächst das Aschhornermoor aufsuchen, um dort gemeinsam mit Georg Ramm vom NABU das Moor zu entkusseln und Totholzhecken anzulegen.

Was mit dem Preisgeld passiert, weiß Jugendwart Ulf König auch schon: "Das kommt in unsere Kasse". Denn neben dem Umweltschutz und der Feuerwehrtechnik kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz. Jedes Jahr unternehmen die Jugendlichen Ausflüge in Spaßbäder, Kletter- oder Freizeitparks, die aus der Gruppenkasse finanziert werden.