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Darum ist es zwischen Balje und Bützfleth so lebenswert

Marina und Uwe Remstedt

Das WOCHENBLATT fragte Leser, warum sie ausgerechnet nach Kehdingen gezogen sind.

Der demografische Wandel ist in Kehdingen immer wieder ein Thema. Die jungen Leute wandern ab, weil sie in den großen Städten arbeiten. Es gibt immer weniger Kinder, so dass die Schulklassen kleiner werden oder Schulen sogar schließen müssen. Auch Kneipen und Dorfläden verschwinden allmählich von der ländlichen Bildfläche. Doch trotzdem gibt es immer mehr Auswärtige, die in dieser Region ihre Zelte aufschlagen. Das WOCHENBLATT hat bei seinen Lesern nachgefragt: Warum ist ausgerechnet Kehdingen Ihre neue Heimat geworden?

Uwe (61) und Marina Remstedt (59) haben sich das kleine Reetdachhaus in Krummendeich schon vor 30 Jahren gekauft und dort die Wochenenden und den Urlaub verbracht. Vor drei Jahren zogen der frühere Einzelhändler und die Heilpraktikerin aus Hamburg für immer nach Nordkehdingen: „Wir wurden mit den Jahren echte Nordkehdingen-Fans. Wir liebe die Ruhe und die Einsamkeit und gehen gerne stundenlang mit unserer Hündin Shari im Außendeich spazieren.“

Als Architekt Thomas Hauck (54) vor 17 Jahren die kleine weiße Villa in Drochtersen-Hüll fand, ging für ihn ein Traum in Erfüllung: „Genau so eine Villa in einem so guten Zustand habe ich immer gesucht und in Hamburg nicht gefunden. Besonders freue ich mich, dass in dem Kaufpreis auch eine tolle Nachbarschaft enthalten war, die uns mit offenen Armen empfangen hat.“

Stephan Märtens (56) aus Hamelwörden war 23 Jahre alt, als er zunächst aus finanziellen Gründen in Wischhafen ein kleines Häuschen kaufte: „Für den Kaufpreis hätte ich in Hamburg noch nicht einmal ein Grundstück bekommen.“ Mittlerweile ist der Abteilungsleiter mit seiner Lebensgefährtin Regina Eggerstedt (50) ein Dorf weiter gezogen: „Hier kennt noch jeder jeden und wenn man will, kann man sich am Dorfleben aktiv beteiligen.“ (sum)