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Der „Oderik“ für Klaus Hartlef

Klaus Hartlef wurde mit dem Oderik ausgezeichnet
Oederquart verleiht erstmals Bürgerpreis

sum. Oederquart. Wenn man alles zusammenrechnet, ist Klaus Hartlef seit 94 Jahren ehrenamtlich aktiv. Dabei ist der Rentner „gerade einmal“ 82 Jahre alt. Am Sonntag wurde er im Rahmen des Neujahrsempfangs der Kirchengemeinden Oederquart und Hamelwörden für seinen Einsatz mit dem „Oderik“ ausgezeichnet.

Im Herbst tauchte im Gemeinderat die Idee auf, alle zwei Jahre einen Bürgerpreis für besonders engagierte Oederquarter zu verleihen. Da bereits drei hölzerne Oderiks vor einigen Wochen in Oederquart Einzug gehalten haben (das WOCHENBLATT berichtete), lag es nahe, auch für diese Auszeichnung einen kleinen Bruder schnitzen zu lassen.

Die Jury, bestehend aus Bürgermeister Jörg Oldenburg, Ehrenbürgermeister Hans-Heinrich Janßen und Kirchenvorstandsmitglied Gerd Horeis waren sich einig, dass die erste Auszeichnung an Klaus Hartlef gehen muss. Der dreifache Vater, fünffache Großvater und Opa eines Urenkels war nicht nur fünf Jahre im Samtgemeinderat und zehn Jahre im Gemeinderat aktiv, sondern gehörte auch fünf Jahre dem Versuchs- und Beratungsring und 24 Jahre dem Kirchenvorstand an. „Doch sein Verein ist der Sozialverband“, berichtete Laudator Hans-Heinrich Janßen. Seit 30 Jahren hat Klaus Hartlef dort das Amt des Vorsitzenden inne, war 20 Jahre Kreisvorsitzender und sitzt auf Kreisebene immer noch als Beisitzer am Tisch.

Klaus Hartlef war sichtlich gerührt über den Preis und lobte den Zusammenhalt in seiner Gemeinde: „Wir sind alle füreinander da. Das merke ich jedes Mal, wenn ich mit dem Rad im Dorf unterwegs bin.“