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Der Sanierungsmarathon geht weiter

Hocherfreut nahm Gutsbesitzerin Cornelia Koch den Fördervertrag von Dieter Kunze von der Deutschen Denkmalschutzstiftung (re.) und Timo Jahns von Lotto-Niedersachsen entgegen

Gut Oerichsheil bekommt ein neues Reetdach


sum. Oederquart. Cornelia Koch aus Oederquart freut sich sichtlich. Für die Sanierung des Reetdaches auf der Nordseite des Guts Oerichsheil erhielt sie kürzlich von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eine weitere Förderung in Höhe von 20.000 Euro.

Wie das WOCHENBLATT berichtete, besteht das in Oederquart liegende, denkmalgeschützte Gut aus dem im Jahr 1590 errichteten Wohnhaus, alten Wirtschaftsgebäuden und einem riesigen Parkgelände. Zusammen mit der Kirche bildete das Haus einst den Ortskern.

Der Sanierungsmarathon begann vor zwei Jahren, als am Westgiebel einfach zwei Fachwerke aus der Wand fielen. Auch damals stellten die Eheleute zahlreiche Anträge und erhielten von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Fördergelder.

Der zwischenzeitlich sanierte Giebel ist aber nicht die einzige Baustelle am Gut. Das rund 90 Jahre alte Reetdach auf der Nordseite des Hauses ist stark bemoost und zwischenzeitlich an diversen Stellen so dünn, dass es durchregnet und der Dachstuhl bereits beschädigt ist. Mit 60.000 Euro Restaurierungskosten ein kostspieliges Unterfangen, bei dem Cornelia Koch und Joachim Mardt jedoch erneut finanziell unterstützt werden. Neben der Ritterschaft des Herzogtums Bremen (10.000 Euro), der Sparkassenstiftung (7.500 Euro) und dem Amt für regionale Landentwicklung (17.000 Euro) überbrachten auch Dieter Kunze von der Deutschen Denkmalschutzstiftung und Timo Jahns von Lotto Niedersachsen der hocherfreuten Gutsbesitzerin einen Fördervertrag über eine Summe in Höhe von 20.000 Euro.

Die Baumaßnahmen sollen noch im September beginnen und dauern etwa acht Wochen an. Dann haben die Bewohner vom Gut Oerichsheil wieder ein trockenes Norddach über dem Kopf.