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Der „Vereinsmeier“ ganz privat

So oft es geht, schwingt sich "Vereinsmeier" Ferdinand Sick (88) auf sein Fahrrad und dreht eine Runde durch das Dorf

Ferdinand Sick (88) ist bis heute Feuerwehrmann und Sportschütze

sum. Freiburg. Dass er im Herbst zum ersten "Vereinsmeier" in Freiburg geehrt wurde, kann der 88jährige Ferdinand Sick immer noch nicht richtig fassen. Dabei hat er sich diese Auszeichnung verdient. Denn der aktive Rentner engagiert sich seit frühester Jugend bis heute in vielen Vereinen des Dorfes.

Geboren im Flecken an der Elbe, hat Ferdinand Sick seine Heimat nur für die Tischlerlehre und während des Arbeitsdienstes im zweiten Weltkrieg verlassen. Gemeinsam mit seiner vor neun Jahren verstorbenen Frau Marga hat er hinter dem Deich ein Häuschen gebaut, in dem der zweifache Vater, vierfache Opa und fünffache Uropa noch heute wohnt und werkelt.

Das Vereinsleben war Ferdinand Sick immer wichtig. 1947 trat er in die Freiwillige Feuerwehr ein, leitete diese 17 Jahre lang als Ortsbrandmeister und erlebte in dieser Position die große Sturmflut 1976 sowie die Schneekatastrophe 1978/79.

Im vergangenen Jahr wurde der ehrenamtliche Senior für seine 40jährige Mitgliedschaft in der Schützengilde Freiburg geehrt und hat allen gezeigt, dass er immer noch ein hervorragender Sportschütze ist, indem er sich zum "Besten Mann" schoss. Bis zur Auflösung sang Ferdinand Sick auch im Gesangsverein Freiburg mit, schmiss in zwei Kegelvereinen regelmäßig die Kugel, turnte im örtlichen Sportverein und spielte Volleyball.

Auch wenn es jetzt langsam ein wenig ruhiger um den gut gelaunten Rentner wird, bleibt er nach wie vor in Bewegung. So baut der Hobby-Gärtner jedes Jahr in seinem kleinen Garten Gemüse und Erdbeeren an. Und wenn das Wetter es zulässt, schwingt sich das Freiburger Urgestein auf seinen Drahtesel und dreht eine Runde durch das Dorf.