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Die Baumaßnahmen beginnen

Jörg Gabriel (v.l.), Bernd Tietje, Susanne Schultze, Claudia Bockholt, Erika Hatecke, Maria Toborg, Edgar Goedecke, Susanne Jantz, Eckehardt Brandt und Anette Koletzek vom Arbeitskreis haben das Konzept für das Bildungshaus entwickelt

Bildungshaus Wischafen soll Jung und Alt in Wischhafen zusammenführen


sum. Wischhafen.
Knapp zwei Jahre ist es jetzt her, dass die Errichtung des Bildungshauses in Wischhafen im Raum stand und die Arbeitsgemeinschaft mit der Entwicklung eines Konzepts startete. Jetzt beginnen die ersten Arbeiten an der Nils-Holgersson-Schule. Im Bereich, in dem zukünftig der Kindergarten untergebracht wird, erfolgt derzeit die Sanierung der Außenfassade, der sich die Umbauarbeiten im Innenbereich anschließen.

Dem demografischen Wandel entgegenzuwirken, war und ist das Ziel eines groß angelegten Projektes der Metropolregion Hamburg. Auch die Gemeinde Wischhafen stellt sich dieser Aufgabe und will die leerstehenden Räume in der Grundschule so umgestalten, dass neben der Bücherei auch der Kindergarten, das Familienservicebüro und vor Ort ansässige Vereine Platz finden.

Das von der Arbeitsgemeinschaft errichtete Konzept zum Bildungshaus Wischhafen sieht vor, dass durch die Unterbringung von Grundschülern und Kindergartenkindern unter einem Dach schon früh Kontakte entstehen. Gemeinsame Projekte können erarbeitet und die Kinder individuell gefördert werden. Das Haus soll aber auch eine Bildungs- und Begegnungsstätte für alle Einwohner aus Wischhafen sein, so dass die Mehrgenerationen-Arbeit ein weiterer Schwerpunkt des Konzepts ist. Nach den Ideen der Arbeitsgemeinschaft übernehmen Senioren, Vereine und interessierte Einzelpersonen regelmäßige Lesepatenschaften oder andere Betreuungsaufgaben, organisieren Arbeitsgemeinschaften und Projekte oder gestalten bunte Spiele-Nachmittage. Im Gegenzug könnten sich die Leiterinnen der Grundschule und des Kindergarten vorstellen, dass sie mit ihren Kindern an Gemeindeveranstaltungen mitwirken.

Vor einer Umsetzung des Konzepts, das schon jetzt in der Metropolregion Hamburg als auch im Land Niedersachsen Vorbildcharakter genießt, müssen jedoch die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden. „Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, erklärt Erika Hatecke von der Arbeitsgemeinschaft.