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Die "Serengeti" Norddeutschlands

Eröffnung der Kehdinger Wildganstage" in Freiburg

ig. Freiburg. Jetzt im Herbst kommen sie wieder zu Zehntausenden: Nonnengänse fliegen aus ihren arktischen Brutgebieten in das Kehdinger Land ein, um dort zu überwintern. Zwischen 50.000 und 80.000 der großen schwarz-weißen Meergänse rasten mittlerweile jedes Jahr in dem Gebiet an der Unterelbe zwischen Freiburg und Balje. Das ist ein Fünftel des Weltbestandes dieser Vögel, die auf ihren Zugrouten im Schnitt rund 4.000 Kilometer zurücklegen. Wer an diesen Tagen Freiburg ansteuert, wird Zeuge eines beeindruckenden Naturschauspiels, das mit den „Kehdinger Wildganstagen“ (24./25. Oktober) gewürdigt wird.
Der Vorsitzende des Tourismusvereins Kehdingen, Jörg Gabriel, eröffnete das besondere Event am Samstag im historischen Freiburger Kornspeicher und stellte das umfangreiche Programm rund um die gefiederten Besucher vor. Eingeladen wird zu Fahrten mit dem "Vogelkieker" und dem Doppeldeckerbus. Gabriel: „So können die Gäste die Gänse aus nächster Nähe und vier Metern Höhe zu beobachten, ohne sie zu stören.“ Weitere Programmpunkte an diesem Wochenende : Vorträge, Ausstellungen und kulinarischen Spezialitäten. Interessierte erhalten vielfältige Informationen über die Zugvögel sowie zur heimischen Landwirtschaft und zum Naturschutz.
Begrüßungsworte zur Eröffnung gab es von Michael Roesberg. Der Landrat stellte die Bedeutung der Wildganstage für die hiesige Region heraus. Und Dr. Uwe Andreas, Naturschutzwart des Landkreises Stade, beeindruckte mit seinem Vortrag „Aus dem Tagebuch der Wildgänse“. Nordkehdingen sei die „Serengeti“ Norddeutschlands. “Nur dass es hier keine Gnus wie in Afrika gibt, sondern Wildgänse.“ (Mehr in der Mittwoch-Ausgabe).