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Ein Dorf „abseits der Wege“

Klaus Elfers vom Arbeitskreis vor der Schule, die im Mittelpunkt der Dorferneuerung steht
Oederquart: Schule |

Amt für Landentwicklung gibt grünes Licht für Erneuerungen in Oederquart

sum. Oederquart. Der aus etwa 30 Mitgliedern bestehende Arbeitskreis ist mit den Planungen zur Dorferneuerung in Oederquart einen großen Schritt weiter. Nach der Erstellung eines Konzepts durch das Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) und einem Termin beim Amt für Landentwicklung in Bremerhaven steht fest: Ein Großteil der Pläne wird gefördert und ausgeführt.

„Die Umsetzung der meisten Projekte erfolgt erst 2015,“ erklärt Klaus Elfers, Sprecher des Arbeitskreises, denn vorher muss der Rat noch sämtliche Vorhaben absegnen. Nach Unterrichtung der Dorfbewohner über die Ergebnisse werden Angebote eingeholt, Termine mit den Handwerkern vereinbart und Vorarbeiten geleistet.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht das Grundschulgebäude, das mit dem Ende dieses Schuljahres seine Türen schließt. Geplant ist der Umbau zu einem Gemeinschaftszentrum mit ambulanter Senioren-, Kleinkinder- und Hausaufgabenbetreuung, Bücherei, Café und zwei Spielplätzen.

Das zweite große Arbeitsfeld der Dorferneuerung ist der Tourismus. Der Ort soll für Fahrradausflügler attraktiver gestaltet werden. Eine Anbindung des Dorfes an verschiedene thematische Fahrradrouten gehört dazu, ebenso der Ausbau des „Von Korrfschen Weges“ zu einem Rundweg sowie die Errichtung von drei weiteren Wanderwegen.

Auf dem Plan des Arbeitskreises steht ferner die Verschönerung des Dorfes durch eine Umgestaltung des Dorfplatzes mit dem Pavillon und einem Austausch der alten Straßenlaternen. Auf der zentralen Straßeninsel soll wieder eine große Friedens-Eiche wachsen. Der besondere Baum symbolisiert eine harmonische Dorfgemeinschaft, die es geschafft hat, ein kleines Dorf „abseits der Wege“ auf den richtigen Weg zu bringen.