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Ein Servicecenter für Wischhafen

Jörg Gabriel (v.li.), Birgit Siol, Karin Mietzner, Jutta Schieke, Bernhard Stechel, Bernd Tietje und Edgar Goedecke bei der feierlichen Schlüsselübergabe (Foto: sum)

Touristikbüro, Post-Agentur und Seniorenbüro unter einem Dach

sum. Wischhafen. Drei Jahre ist es nun her, als öffentlich wurde, dass die Gemeinde Wischhafen einen Netto-Markt bekommt und aus diesem Grund der kleine Markant-Markt in der Ortsmitte geht. Nun bekam das Haus Stader Straße 175 einen neuen Look und gleich drei neue Mieter. In der vergangenen Woche eröffnete das neue Servicecenter mit dem Touristikbüro, der Post-Agentur und dem Seniorenbüro seine Türen.

„Das Servicecenter wird ein zentraler Anlaufpunkt für alle Bürger,“ freute sich Bürgermeister Bernd Tietje. Er erläuterte den Gästen, dass es in dem barrierefrei gestalteten Gebäude in Wischhafen endlich auch öffentliche Toiletten gibt. In dem Vorraum des Touristikbüros können zukünftig Sitzungen des Verwaltungsausschusses stattfinden und Tietje wird im Büro der Seniorenberatung regelmäßig Bürgersprechstunden abhalten. Auch Samtgemeindebürgermeister Edgar Goedecke strahlte über das ganze Gesicht, hat er es doch auch in diesem Fall geschafft, für das Projekt einen Fördertopf anzuzapfen. Von den einkalkulierten Kosten in Höhe von 425.000 Euro werden 300.000 € über die Dorferneuerung gefördert. „Sie verstehen es sehr gut, Fördermittel zu akquirieren,“ bestätigte ihm dann auch Landesbeauftragte Jutta Schieke mit einem Augenzwinkern.

Noch sind nicht alle Arbeiten erledigt. In den hinteren Räumen war für die Dauer der Umbauarbeiten die Post-Agentur untergebracht. Doch Agenturleiterin Birgit Siol konnte vor einer Woche als erste in die neuen Räume umziehen, so dass jetzt auch der hintere Bereich des Hauses für das Touristikbüro umgebaut werden kann.

Auch wenn die Mieten für die neuen Bewohner teurer sein werden, als in ihren bisherigen Unterkünften, ist „Mieter“ Jörg Gabriel als Vorsitzender des Touristikvereins Kehdingen und des Fördervereins „Wi helpt“ begeistert: „Das Servicecenter ist ein Geschenk für uns.““