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Einweihung der Schnitger-Orgel

Wann? 23.02.2014 14:30 Uhr

Wo? St. Johannis-Kirche, Süderende 5, 21734 Oederquart DE
Die Arp-Schnitger-Orgel in Oederquart wird nach umfassenden Restaurierungsarbeiten mit einem Festgottesdienst eingeweiht (Foto: oh)
Oederquart: St. Johannis-Kirche |

Erster Bauabschnitt fertig: Festgottesdienst mit geschichtlichen Erklärungen in Oederquart

tp. Oederquart. Die Restaurierung der historischen Schnitger-Kirchenorgel in Oederquart schreitet voran: Am Sonntag, 23. Februar, um 14.30 Uhr wird die Beendigung des ersten Bauabschnitts mit einem musikalischen Festgottesdienst gefeiert.

An dem Orgel-Einweihungs-Gottesdienst wirken Pastorin Martina Janssen und Superintendent Dr. Thomas Kück sowie Lektoren und Kirchenvorsteher mit.
Auf der Orgel spielt der Diakon und Organist Martin Michalek. Zudem werden Annegret Schönbeck (Sopran), Katarzyna Jerzewska und Arne Westerhaus (beide Violine) sowie Martin Böcker (Orgel) den Gottesdienst mit festlicher Musik bereichern.

Um ca. 16 Uhr - nach einer Pause mit Kaffee und Kuchen - wird der Orgelsachverständige Martin Böcker das Instrument mit dem Pastor im Ruhestand, Peter Golon, vorstellen. Es gibt Erklärungen zur Geschichte der Orgel. Dabei wird Musik der Barockzeit erklingen. Dadurch werden die seit ca. 150 Jahren ungehörten Klänge der Schnitger-Orgel wieder erlebbar machen.

Wie berichtet, konnte die Kirchengemeinde Oederquart die Restaurierung ihrer Orgel durch die Zuschüsse aus den "Leader"-Fördermitteln der EU, der Landeskirche und der Klosterkammer in Auftrag geben.

Der ausgewiesene Kenner von historischen Orgeln der Barockzeit, Orgelbauer Rowan West aus Altenahr bei Bonn, hat im vergangenen Jahr die Orgel abgebaut und in seiner Werkstatt restauriert und wichtige Teile bereits rekonstruiert.
Im Dezember wurden dann in der Kirche die technischen Arbeiten und im Januar dieses Jahres die klanglichen Arbeiten durchgeführt.

Die Orgel ist nun wieder professionell intoniert und soweit hergestellt, dass sie "einen in sich abgeschlossenen Klangkörper bildet", freut sich Martin Böcker. Mit den ersten sechs Registern (von später insgesamt 28) kann schon jetzt wieder der Gottesdienst musikalisch reich gestalten werden.