Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Gut informiert ins Arbeitsleben starten

Die 11. Oberstufenklasse der Elbmarschenschule schnupperte noch vor den Ferien im Hörsaal der Leuphana-Universität Lüneburg Studentenluft

Elbmarschen-Schule bei "proBerufsOrientierung!"


sum. Drochtersen. Die Abiturklausuren sowie Abschlussarbeiten sind geschrieben, die mündlichen Prüfungen absolviert und das Ende der Schulzeit naht für viele Schüler.

Auch an der Elbmarschenschule Drochtersen starten 130 Abgänger in einen neuen Lebensabschnitt. „Wir versuchen, unsere Schüler möglichst gut auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten“, erklärt Thomas Leibing. Der 31-jährige Lehrer hat im März die Fachbereichsleitung Wirtschaft und Berufsorientierung und damit auch die Durchführung des Konzepts „proBerufsOrientierung!“ von Angelika Junge übernommen. Er freut sich: „In diesem Jahr haben wir die Zertifizierung zum vierten Mal von der Landesschulbehörde erhalten.“

Mit verschiedenen Aktivitäten vermittelt die KGS den Haupt- und Realschülern eine allgemeine und individuelle Berufsorientierung und bereitet die Abiturienten auf ein Studium vor. Ein großer Baustein ist eine eigene Firma, in der 85 Schüler in verschiedenen Bereichen unter anderem Fahrräder auf Vordermann bringen, dekorative Geschenke basteln und nähen oder ältere Menschen im Alten- und Pflegeheim betreuen.

In der Realschule und auf dem Gymnasium haben die Schüler in Profilkursen die Möglichkeit, sich frühzeitig in die Richtungen Sprachen, Naturwissenschaften, Gesundheit oder Technik zu orientieren. In dem landwirtschaftlich geprägten Kehdingen steht ein Kurz-Praktikum auf einem Bauernhof ebenso auf dem Programm wie der Besuch des Berufsinformationszentrums und die Ausbildungsmesse in Stade. Die Agentur für Arbeit bietet jedem Schüler eine individuelle Berufs- und Studienberatung an. Und mit dem Unternehmensführerschein erfahren die Realschüler, worauf es den Firmen bei der Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch ankommt.

"Unsere Abiturienten werden generell auf ein Studium vorbereitet“, erklärt Thomas Leibing. Daher findet im Gymnasialzweig auch nur ein Berufspraktikum statt, während die Haupt- und Realschüler zweimal in das Berufsleben schnuppern dürfen. „Dafür besuchen wir mit den Oberstufen regelmäßig Universitäten und Hochschulen,“ berichtet der Fachbereichslehrer. So konnte die elfte Klasse kürzlich in der Leuphana-Universität in Lüneburg einen ersten Blick in das Uni-Leben werfen.