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Jugendpfleger hat Arbeit für zwei

Kherim Fatnassi hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Kinder

Kherim Fatnassi ist Jugendpfleger, Sozialpädagoge und Kindergarten-Vertretungskraft


sum. Nordkehdingen. Das klingt nach viel Arbeit! Samtgemeinde-Jugendpfleger Kherim Fatnassi (35) hat auf der vergangenen Gemeinderatssitzung in Freiburg einen Bericht über seine Tätigkeit im Jugendzentrum, in den Grundschulen und Kindergärten abgelegt - mit dem Fazit, dass sich bei dem Sozialpädagogen schon 140 Überstunden angesammelt haben.

Hintergrund: Mit 22 Stunden ist Kherim Fatnassi seit Juni 2013 als Jugendpfleger bei der Samtgemeinde Nordkehdingen angestellt. Im Jugendzentrum Freiburg gestaltet er die Freizeit der Kinder und Jugendlichen oder betreut sie bei den Hausaufgaben. Gespräche mit Eltern und Lehrern, Dienstbesprechungen und die Teilnahme an Jugendkonferenzen zählen ebenso zu seinen Aufgaben, wie die Organisation und Begleitung von Freizeitaktivitäten. Jedes Jahr werden Fahrten in den Heidepark, Shoppingtouren, Jugendpartys und Ferienaktionen durchgeführt, die bei den Kindern sehr gut ankommen.

Weitere 17 Stunden hat der Schulsozialarbeiter, um in den drei Grundschulen und vier Kindergärten der Samtgemeinde zu arbeiten. Jeden Tag ist er in einer Einrichtung, um die Kinder kennenzulernen und beispielsweise auffällige Schüler bei der Teilnahme am Unterricht zu unterstützen. Außerdem steht er den Erziehern und Lehrern mit Rat und Tat zur Seite und springt im Kindergarten als Vertretungskraft ein.

Nach den Herbstferien hat er die Schulsozialarbeit neu strukturiert: „Ich werde jeweils eine ganze Woche an einer der Grundschulen sein.“ Ziel ist es, gerade in Klassen mit Problemkindern zusammenhängende Kooperationsübungen durchzuführen oder einzelne Kinder längerfristig zu begleiten. „Ob das System funktioniert, muss ich abwarten,“ erklärt Fatnassi.

Der verheiratete Vater von drei Kindern liebt seine Arbeit über alles, muss sich aber oft „zerreißen“ und verzichtet immer wieder auf seinen Feierabend, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden „Eigentlich ist eine zweite Kraft unbedingt erforderlich,“ erklärt der Jugendpfleger, weiß aber auch, dass der Samtgemeinde finanziell die Hände gebunden sind.