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Krummendeich: Barrierefreiheit im Naturfreibad

Maike Ahlf, Vorsitzende des Fördervereins begrüßt die Pläne, das Naturfreibad barrierefrei zu gestalten

Stolperkanten sollen verschwinden / Einstieg für Rollstuhlfahrer

sum. Krummendeich. Das Naturfreibad in Krummendeich ist in den Sommermonaten immer ein beliebtes Ausflugsziel bei großen und kleinen Schwimmern. Für Menschen mit Behinderungen gibt es dort aber die ein oder andere Stolperkante, die das „Open-Air“-Schwimmvergnügen entweder erschwert oder gar unmöglich macht.

Das Schwimmerbecken ist für die Besucher des Freibades in Krummendeich entweder mit einem Sprung vom Turm oder über das Vorreinigungsbecken und über Treppen in das Nichtschwimmerbecken möglich. Das ist für Gehbehinderte eine nahezu unüberwindbare Hürde. Ein Zugang speziell für Rollstuhlfahrer soll ihnen zukünftig einen bequemen Zugang zum kühlen Nass ermöglichen. Der Herren-Sanitärbereich wird dergestalt umgebaut, dass eine behindertengerechte Dusche und ein WC für Rollstuhlfahrer vorhanden sind. Durch eine Neupflasterung sollen Stolperkanten verschwinden. Für die barrierefreie Umgestaltung und Sanierung des Bades werden Kosten in Höhe von 92.500 Euro entstehen, von denen 73 Prozent aus Fördermitteln finanziert werden. Der Restbetrag in Höhe von rund 25.000 Euro lässt die investiven Ausgaben der Samtgemeinde Nordkehdingen weiter ansteigen.

Dennoch war die Entscheidung der Mitglieder des Bau- und Wegeausschusses der Samtgemeinde einstimmig. Der Förderantrag soll möglichst noch bis zum 15. Februar gestellt werden. „Warum noch warten? Die Vorarbeiten sind bereits geleistet. Wird der Antrag jetzt abgelehnt, können wir diesen im September noch einmal wiederholen,“ erklärte Mario Hointza (SPD) aus Krummendeich. Ein Umbau kommt trotz der schnellen Entscheidung der Ausschussmitglieder frühestens zur Saison 2018 in Betracht. Doch Maike Ahlf, Vorsitzende des Förderverein, freut sich trotzdem über die Entscheidung des Ausschusses: „Es ist doch super, dass das Naturfreibad in Zukunft auch für Menschen mit Behinderungen attraktiv sein wird.“