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Kulturdiele hinterm Deich

ig. In der Neujahrsnacht erlebte der traditionsreiche Großenwördener Hof einen fulminanten Neustart. Nachdem sich die beliebte Wirtin Marion Driller nach zehn Jahren aus der Gastronomie mit einem Country-Frühschoppen verabschiedete, gab zu Silvester ein neues Pächter-Ehepaar im voll besetzten, runderneuerten Saal seinen erfolgreichen Einstand: Elektro-Unternehmer Waldemar Stromenger aus Gottenheim bei Freiburg und Designerin Antje Gottlob-Stromenger hatten mit „Steven Bailey“ eine Spitzenband aus ihrer badischen Heimat engagiert, die die mehr als 150 Gäste begeisterte.
Die Teilnehmer feierten in bester Stimmung ins neue Jahr. Sie hatten ja auch Grund zur Freude: In dem 450-Einwohner-Dorf gibt es weiterhin einen „really nice play to be“. So das Urteil von Songwriter Bailey, der in seiner deutsch-amerikanischen Ansprache Ratsmitglieder, Bürgermeister Bernhard Witt und Vertreter des Sport- und des Schützenvereins begrüßte - und auch die "kleine Karte" der Küche mit
dem weltgrößten Hamburger rühmte.
Die neuen Besitzer haben inzwischen den Saal aufwändig saniert. Die Bühne in der „Kulturdiele“ ist das Prachtstück: Sie wurde mit blauen Vorhängen mächtig aufgewertet. „Auf ihr werden sich Musiker wohl fühlen“, ist sich Waldemar Stromenger sicher.
Das neue Wirtspaar fühlt sich in Großenwörden richtig wohl, hat schon viele Gespräche mit Vereinsvertretern und Bürgern geführt. „Wir wollen die Dorfgemeinschaft stärken und das Kulturangebot intensivieren“, so Antje Gottlob-Stromenger. In Planung sind ein „Open-Air-Dorf-Event“ mit Kinderfest und natürlich Auftritte bekannter Bands, darunter am 1. März „Krüger Rockt“, 30. April "Netzer & Scheytt"( Blues in den Mai) und am 7. Juni „Nina & The Hot Spots“. Was das Gastronomie-Paar freut: Viele Vereine haben für 2014 schon Veranstaltungen. angemeldet.
Der Großenwördener Hof bleibt natürlich auch weiterhin eine herausragende Adresse in Sachen „Speise-Angebote“. Dafür wurde ein Koch eingestellt, der mit leckeren, zünftigen Gerichten aufwartet. Inzwischen heiß begehrt: die Schnitzel-Variationen. „Lassen sie sich bei uns verwöhnen. Genießen wird bei uns groß geschrieben. Deshalb verwenden wir bevorzugt erstklassige Produkte aus der Region. Unsere wechselnden Essensangebote garantieren Frische“, so Wirt Stromenger.
Tipp: Der Großenwördener Hof bietet auch Raum für besondere Feiern, ist mit seiner außergewöhnlichen Atmosphäre und der attraktiven Lage besonders geeignet für Traumhochzeiten, exklusive Firmenfeiern oder familiäre Feste.
Übrigens: Die Immobilie gehört seit den 1990er Jahren der Gemeinde Großenwörden. In die Instandsetzung flossen jüngst Mittel aus der Dorferneuerung des Landes Niedersachsen. Die Kommune unterstützt mit unterschiedlichen Beträgen von jährlich bis zu mehreren Tausend Euro den Erhalt des idyllischen Fachwerk-Anwesens. Aktuell steht die Reparatur der Kegelbahn auf der Agenda.