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Letzte Chance für die „JuKo Wischhafen“

Steffanie Suhr und Manuel Pfaffenberger können und wollen die Aufgaben der Jugendkonferenz Wischhafen nicht mehr alleine stemmen

Steffanie Suhr: „Wenn uns jetzt keiner hilft, gibt es in Wischhafen keine Jugendkonferenz mehr"


sum. Wischhafen. „Wir schaffen das alleine nicht mehr,“ erklären Sprecher Manuel Pfaffenberger sowie Mitbegründerin und Kassenwartin Steffanie Suhr von der Jugendkonferenz „JuKo“ Wischhafen: „Wenn jetzt keine Unterstützung aus dem Ort kommt, müssen wir die JuKo im kommenden Jahr auflösen.“

„Wir verstehen uns als Netzwerk für alle Vereine und Institutionen im Dorf, um das Angebot für die Kinder und Jugendlichen zu verbessern“, beschreibt Steffanie Suhr die seit zehn Jahren bestehende Organisation. Zunächst hatte die JuKo auch eine große Unterstützung der ortsansässigen Vereine. Doch heute schafft es gerade mal der dreiköpfige Vorstand zu den Versammlungen. Auch die Organisation und Durchführung der verschiedenen Veranstaltungen mit den Kids, zu denen die Sommerferien-Spaßaktion ebenso gehört, wie Fahrten ins Bowling-Center, Filmvorführungen oder Tagesausflüge, lastet hauptsächlich auf den Schultern von Steffanie Suhr und Manuel Pfaffenberger.

„Das geht so nicht weiter,“ erklärt der 18-jährige Auszubildende. Er gehört der JuKo seit fünf Jahren an und hat 2014 das Amt des Sprechers übernommen. Doch im Herbst zieht Manuel Pfaffenberger nach Stade und wird nicht mehr die Zeit haben, sich um die Belange der JuKo zu kümmern. Und auch Steffanie Suhr will in den Hintergrund rücken: „Ich bin beruflich sehr eingespannt“, erzählt die in Assel wohnende Kassenwartin, die im Schützenverein Hamelwördenermoor ehrenamtlich als Schießsportleiterin aktiv ist.

Auch von Seiten des Jugendausschusses der Gemeinde Wischhafen hat es bereits die "Warnung" gegeben, dass die Jugendkonferenz dringend wieder aktiv werden muss, da sonst die finanzielle Unterstützung gestrichen wird. Jedes Jahr fließen sowohl von der Gemeinde als auch von der Kreisjugendpflege Stade Gelder in Höhe von jeweils 1.000 Euro in die Kasse, die für die Freizeitgestaltung mit den Kindern und Jugendlichen aus Wischhafen und für Anschaffungen genutzt werden sollen. „Ohne diese Zuschüsse ist das Ende der JuKo besiegelt,“ erklärt die Kassenwartin bedrückt.

Steffanie Suhr und Manuel Pfaffenberger hoffen daher inständig, dass sich möglichst bald neue JuKo-Mitstreiter finden. „Das können Jugendliche und die ansässigen Vereine sein,“ erklärt der Jugendsprecher. Doch sehr gerne würde die JuKo auch Mütter und Väter der jetzigen Grundschulkinder in ihrer Organisation begrüßen. „Die wissen genau, was die Kinder und Jugendlichen brauchen und machen“, ist sich Steffanie Suhr sicher.

Die nächste Sitzung der Jugendkonferenz wird noch vor den Sommerferien stattfinden. „Bis dahin müssen wir wissen, ob es für die JuKo Wischhafen noch eine Zukunft gibt.“

• Kontakt JuKo Wischhafen: juko-wischhafen@t-online.de, Tel.: 0151 – 55781277