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Letzte Ruhestätte unter Apfelbäumen

Nach den Ideen des Friedhofs-Ausschusses können Verstorbene zukünfig auch unter Apfelbäumen ihre letzte Ruhe finden
Friedhof in Hamelwörden soll "Kundenwünschen" angepasst werden

sum. Wischhafen. Die letzte Ruhestätte am Brammerweg in Hamelwörden soll umgestaltet werden. Dieser Wunsch des Friedhofs-Ausschusses steht ganz oben auf der Liste der Projekte, die noch vom Amt für Landentwicklung gefördert werden könnten. Doch die Zeit drängt, denn das Dorferneuerungsprogramm läuft in Wischhafen nur noch zwei Jahre.

Die Gemeinde Wischafen verfügt über zwei Friedhöfe, die beide in Hamelwörden liegen. Die Friedhofskultur hat sich in den vergangenen Jahren jedoch stark gewandelt. Viele Verstorbene werden verbrannt und lassen sich in einer Urne beisetzen. Familiengräber sind „out“. Daher soll der jüngere der beiden Ruhestätten am Brammerweg dem Wunsch der "Kunden" entsprechend umgestaltet werden. Um sich inspirieren zu lassen, besuchten die Mitglieder des Friedhofs-Ausschusses bereits die letzte Ruhestätte in Hamburg-Ohlsdorf.

Friedhofsverwalterin Claudia Rambow erläuterte, dass die Ausschussmitglieder über die Gestaltung in Form eines Parks nachdenken. Damit sich dort Radler, die auf dem Weg in Richtung Deich unterwegs sind, ausruhen können, wäre auch die Errichtung von festen Sitzgelegenheiten und einer öffentlichen Toilette sinnvoll.

„Friedwälder werden immer beliebter“, erklärte Volker von Bargen und ergänzte, „für unsere Region würde sich doch ein Apfelhof als letzte Ruhestätte anbieten.“ Apfelbäume wären nach Mitteilung von Anna-Maria Krone vom Amt für Landentwickung sogar im Rahmen der Dorferneuerung förderfähig.

Jetzt muss sich der Ausschuss an die Arbeit machen. Neben der Erstellung eines Konzepts und der Prüfung, ob und welche der gewünschten Maßnahmen überhaupt förderfähig sind, ist auch zu klären, ob die Kirche als Träger des Friedhofs den Eigenanteil der Kosten übernimmt.