Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Mehr Urlauber im Land Kehdingen

Jörg Gabriel und Karin Mietzner vom Touristikverein sind mit der Entwicklung Kehdingens zum beliebten Reiseziel sehr zufrieden Foto: sum

Touristikverein will barrierefreie Büros zertifizieren lassen

sum. Kehdingen. Das Land Kehdingen erfreut sich bei Touristen einer steigenden Beliebtheit. Diese erfreuliche Nachricht machten der erste Vorsitzende Jörg Gabriel und Geschäftsführerin Karin Mietzner den Mitgliedern des Touristikvereins Kehdingen auf der Jahreshauptversammlung.

2016 verzeichnete der Touristikverein mehr als 100.000 Übernachtungen, zu denen neben der Bettenbelegung auch Wohnmobile und die in Freiburg, Wischhafen und Drochtersen liegenden Boote zählen. Ein Jahr zuvor waren es noch 86.000 Übernachtungen. Die Tendenz ist steigend. 175 Mitglieder des Vereins stellen den Übernachtungsgästen knapp über 750 Betten zur Verfügung. Die Zahl sank zwar zwischenzeitlich aufgrund der Schließung einiger Hotels, stieg aber durch die Eröffnung des Hotels auf Krautsand jedoch wieder an. „In Kehdingen profitieren Gastronomie und Museen von der touristischen Entwicklung auf Krautsand“, berichtete Mietzner.

Auch die Anzahl der Besucher der Homepage des Touristikvereins steigt von Jahr zu Jahr. Allerdings ist eine Online-Buchung über den Verein derzeit noch nicht möglich. „Das wollen wir möglichst bald ändern“, erklärt die Geschäftsführerin und könnte sich die Nutzung eines gemeinsamen Buchungsprogramms für alle Touristikvereine im Landkreis gut vorstellen, „das wäre auch eine Erleichterung für unsere Mitglieder.“

Damit Kehdingen in Zukunft auch für Menschen mit Behinderungen noch attraktiver wird, steht die Zertifizierung der beiden Büros in Drochtersen und Wischhafen ganz oben auf der Agenda. Ziel ist der Erhalt des Zertifikats „Reisen für alle“ und betrifft die Barrierefreiheit. Das Büro in Drochtersen erfüllte nach einem Umbau bereits im Frühjahr die entsprechenden Voraussetzungen. Nach dem Umzug des Büros in Wischhafen in das neu errichtete Service-Center steht auch dort einer Zertifizierung nichts mehr im Weg. „So bieten wir auch unseren gesundheitlich eingeschränkten Gästen einen guten Service und werden in den entsprechenden Foren aufgeführt“, begründet Karin Mietzner die Ambitionen. Ein weiteres Ziel ist der Erhalt der sogenannten „i-Marke“, ein Zertifikat, das nach außen hin zeigt, dass qualifizierte Mitarbeiter einen guten Service leisten und kostenlose Grundinformationen über die Region und die Unterkünfte bieten. „Daran werden wir nach dem Umzug intensiv arbeiten“, erklärt die engagierte Touristikvereins-Geschäftsführerin.