Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Mission erfolgreich

Ines Nagel und Ole Echtermeyer sind stolz auf ihre Mannschaft und hoffen, dass sich die Kindergartenkids über das neue Hochbeet freuen

Landjugend Balje nahm aus Tradition an der 72-Stunden-Aktion teil


sum. Balje. "Eure Aufgabe lautet...". Mit diesen Worten gab Bürgermeister Hermann Bösch am vergangenen Donnerstag pünktlich um 18 Uhr den Startschuss für ein Rennen gegen die Zeit. Innerhalb von 72 Stunden mussten die Männer und Frauen der Landjugend Balje "mal eben" eine Kletterwand errichten, ein Hochbeet bauen und ein Gartenhaus zimmern.

"Wir haben schon etwas geschluckt“, beschreibt Vorsitzende Ines Nagel (20) ihr erstes Gefühl. Eigentlich schon aus Tradition nimmt die Landjugend Balje an der niedersachsenweit vor zwanzig Jahren ins Leben gerufenen und alle vier Jahre stattfindenden "72-Stunden-Aktion" teil, bei der es insbesondere darum geht, innerhalb dieser begrenzten Zeit etwas Nachhaltiges und Bleibendes im Ort zu schaffen. „Die Teilnahme ist für uns selbstverständlich“, erklärt Vorsitzender Ole Echtermeyer (20), „wir wollen zeigen, dass es uns nicht nur ums Feiern geht, sondern wir gerne etwas für die Dorfgemeinschaft machen.“

Darum haben er und rund 25 fleißige Helfer am Freitag "rangeklotzt" und innerhalb von 17 Arbeitsstunden eine Kletterwand an der Turnhalle der Grundschule angebracht, ein Hochbeet für den Kindergarten gebaut, das dort stehende marode Gartenhaus abgerissen und die Grundplatte für ein neues Häuschen geschüttet. Die Befürchtung, dass der Beton aufgrund des feuchten Wetters nicht schnell genug trocknet, löste sich am Samstag in Luft auf und die Hobby-Zimmerleute konnten rechtzeitig mit dem Hausbau beginnen. Dabei stand ihnen der örtliche Zimmermann Ralph Lachner mit Rat und Tat und einem Großteil des Materials zur Seite. Die Landfrauen und Gastwirte versorgten die gut gelaunte Mannschaft mit Kuchen sowie warmen Speisen und auch Bürgermeister Hermann Bösch ließ es sich nicht nehmen und brachte pünktlich zur Pause ein leckeres Eis vorbei.

Und ganz nach dem von der Niedersächsischen Landjugend aufgestellten diesjährigen Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ ist es Ines Nagel, Ole Echtermeyer und ihrer Mannschaft gelungen, den Dorfbewohnern das Ergebnis ihrer Aktion pünktlich zum Beginn des kleinen Einweihungsfestes am Sonntagabend zu präsentieren.