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Nasser Spaß in Freiburg

Sieger des Pappbootwettrennens wurden "Willi und Ka" von der Seglervereinigung Freiburg

Wasserspiele lockten 1.000 Besucher in den Hafen

sum. Freiburg. „Schiff ahoi“ hieß es am vergangenen Sonntag in Freiburg. Bei den ersten Wasserspielen im Flecken zeigten zehn Vereine aus Nordkehdingen, wie man sich mit selbstgebauten Pappbooten im Hafenbecken über Wasser hält oder mit Spaß untergeht.

Das Vereinsleben im Flecken wieder in Schwung zu bringen, ist das erklärte Ziel der Freiburger Vereinsrunde. Nach der erfolgreichen „Vereinsmeier“-Verleihung im vergangenen Herbst stellten die Wasserspiele die zweite gelungene Veranstaltung dar, an der viele Freiburger Institutionen gemeinsam mit befreundeten Vereinen aus den Nachbardörfern mitwirkten. „Freiburg lebt“, freute sich Sprecher und Mitorganisator Malte Bösch über das Fest, das rund 1.000 Besucher auf das Hafengelände lockte.

Knapp ein Jahr lang tüftelten die Mitglieder der Vereinsrunde an den Wasserspielen und ließen die teilnehmenden Vereine im Hafenbecken stehend auf einem Surfbrett die Runde drehen und in Kanus um die Wette tauziehen. Das Highlight für alle war aber das Abschlussrennen, bei dem die Mannschaften ihre Seetauglichkeit unter Beweis stellen mussten. Die Teilnahme war allerdings nur mit Booten aus Pappe, Zeitungspapier und Kleister erlaubt.

Mit dem kreativsten Wassergefährt reiste der Sportverein aus Oederquart an und erhielt den ersten Platz im „Schönheitswettbewerb“. Da machte es auch nichts aus, dass das Boot im Wasser das Ziel nicht erreichte und unter lautem Jubel und Applaus der Zuschauer im Hafenbecken versank. Gewinner wurden die „Pappnasen" Willi Decker und Ralf Kunkel von der Seglervereinigung Freiburg.