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Naturschutz "zu Lande, zu Wasser und in der Luft"

Die junge Truppe der Freiwilligen Feuerwehr in Hüll engagiert sich aktiv im Naturschutz

Jugendfeuerwehr in Hüll "renoviert" rechtzeitig vor Beginn der Brutsaison die Vogelkästen im Dorf


sum. Hüll.
Statt einem „Tatü-Tata“ sind aus dem Gebäude der Feuerwehr in Drochtersen-Hüll derzeit jeden Freitagabend laute Säge- und Bohrgeräusche zu hören. Fleißig schrauben mehr als 20 Jungen und Mädchen Holzkästen zusammen und befestigen kleine Äste an Brettern. Die junge Truppe um Jugendfeuerwart Ulf König engagiert sich gerade wieder aktiv im Naturschutz.

Während sie schon im vergangenen Frühjahr bei ihrer jährlichen Aufräumaktion im Aschhornermoor eine Totholz-Hecke für Vögel, Nager und Insekten errichtet haben, stellten die Jugendlichen im vergangenen Herbst Überwinterungshilfen für Igel auf. Derzeit steht die „Renovierung“ der Vogel-Nistkästen auf dem Arbeitsplan. Rund 40 Häuschen haben die jungen Feuerwehrleute vor einigen Jahren im gesamten Dorf aufgehängt, die jetzt von den Jungen rechtzeitig vor Beginn der Brutsaison gereinigt, repariert oder ersetzt werden.

Die Mädchen hingegen bohren fleißig Löcher in etwa dreißig Zentimeter lange Bretter, in die sie anschließend Äste unterschiedlicher Länge stecken. „In diesem Jahr bauen wir erstmals Laich-Hilfen für die Fische in der Rönne“, erklärt Ulf König. Die Mädels versehen die „Kinderstube“ noch mit Steinen und versenken sie schließlich in dem Nebenfluss der Oste. So haben die Rönne-Bewohner zukünftig neue Möglichkeiten, ihren Nachwuchs „strömungssicher“ abzulaichen.

Jugendfeuerwehrwart Ulf König freut sich, dass er seine junge Mannschaft immer mehr für den aktiven Naturschutz "zu Lande, zu Wasser und in der Luft" begeistern kann.