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Oderik ist eingezogen

Bürgermeister Jörg Oldenburg mit einem der drei Oderiks (Foto: Silke Umland)

In Oederquart sind die ersten Verschönerungsmaßnahmen sichtbar

sum. Oederquart. Am Ortseingang aus Richtung Wischhafen kommend, werden die Bewohner seit einigen Tagen von einem Mann mit einem Spaten in der Hand begrüßt. Wer aus Richtung Oberndorf in das Dorf fährt, sieht zu seiner rechten einen jungen Mann mit Äpfeln am Straßenrand sitzen. Mit dem Einzug des „Oderiks“ - einem Ur-Oederquarter mit Schlapphut und Dreitagebart aus Holz - ist das Projekt Dorferneuerung in Oederquart wieder einen Schritt weiter.

Auch die Dorfmitte vor der Kirche erhielt schon ein neues Pflaster und Sitzbänke. Dort müssen allerdings noch einige kleinere Änderungen vorgenommen werden. So wird die den Parkplatz zur Sparkasse abgrenzende Steinbank derzeit von einem rot-weißen Hütchen besetzt. Leider ist die Bank so niedrig geraten, dass sie von Autofahrern aus der Seitenscheibe und im Rückspiegel nicht erkannt wird und beim Ausparken schon für einige Beulen am fahrbaren Untersatz sorgte. Und auch die Rücklehne der direkt am Fußweg stehenden Bank ragt zu weit in den Straßenbereich. Es besteht die Gefahr, dass Fußgänger daran hängen bleiben und stürzen. „Hier sind wir aber schon auf der Suche nach Lösungen“, erklärt Bürgermeister Jörg Oldenburg.

Seit einiger Zeit sind an verschiedenen Stellen im Dorf auch schwarze Beschilderungen zu finden, die auf interessante Orte und Gebäude aufmerksam machen und Besucher mit Informationen versorgen.

Und neben den beiden Holzmännern an den Ortseingängen hat ein dritter Oderik seinen Platz vor der Kirche eingenommen. Die von Insa Kühlcke-Schmoldt und Agnes von der Decken aus Oederquart entworfene und von einer Künstlerin aus Hamburg geschnitzten Holzfiguren heißen Besucher zukünftig im Nordkehdinger Dorf willkommen. Die Figuren sollten zunächst ebenfalls im Rahmen der Dorferneuerung vom Amt für Landentwicklung gefördert werden. Da die Kosten für die drei Herren jedoch unter dem bislang eingeplanten Betrag von 10.000 Euro liegen, ist eine Förderung aus öffentlichen Mitteln nicht möglich. Aber der Gemeinderat ist sich einig, dass die Kosten in diesem Fall komplett aus „eigener Gemeindetasche“ bezahlt werden. „Wir überlegen sogar, noch einen vierten Oderik am Ortseingang Süderende zu platzieren,“ berichtet der Bürgermeister.