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Pottwal in der Riesen-Welle

Stiftungs-Vorstand Eike Ingwer Schmidt und Natureums- Geschäftsführerin Dr. Clivia Häse (Foto: Foto: Natureum)

Umbau des Natureums und des Kornspeichers finanziell gesichert


tp. Freiburg/Balje. Die Zukunft zweier wichtiger kultureller Einrichtungen in Nordkehdingen ist gesichert: Die Finanzierung einer extravaganten Baumaßnahme am Natureum Niederelbe in Balje steht. Das Naturkunde-Museum bekommt einen Eingangsbereich in Wellenform. Und: Für den Umbau des historischen Kornspeicher in Freiburg hat das Land Niedersachsen Fördermittel freigegeben.
Für den Natureum-Umbau liegen nun alle Bewilligungsbescheide vor. Damit steht fest, dass am Freitag,15. März 2013, die neue Dauerausstellung eröffnet wird. Auf der jüngsten Sitzung der Natureums-Stiftung stellte Geschäftsführerin Dr. Clivia Häse das neue Konzept vor: Bei einem umfassenden Umbau entsteht eine völlig neue Dauerausstellung, in der die Elb-Mündung mit Ebbe und Flut, ihre Tierwelt und das Oste-Sperrwerk dargestellt werden.
Zudem bekommt das Natureum ein neues Eingangsgebäude in Form einer Welle, in dem ein 14 Meter langes Pottwal-Skelett schwebt. In dem Neubau werden die Kasse eine Fahrradstation, Waschräume, ein Kiosk und ein Schulungsraum untergebracht. Baustart ist im Frühjahr.
Die Kreissparkasse Stade unterstützt die Modernisierung des Natureums mit 200.000 Euro. Die Metropolregion Hamburg bezuschusst die Dauerausstellung mit 349.800 Euro. Die N-Bank investiert in das Eingangsgebäude 647.790 Euro. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hatte bereits vor zwei Jahren 150.000 Euro bewilligt.
Auch beim Kornspeicher in Freiburg kann der Umbau beginnen. Das Land hat für den Innenausbau inklusive der Installation eines behindertengerechten Aufzugs 540.000 Euro aus EU-Töpfen bewilligt. Zu der Gesamt-Bausumme von 749.000 Euro steuern Stiftungen und Förderer 120.000 Euro bei. Weitere 60.000 Euro stammen von der Gemeinde sowie aus Eigenmitteln des Vereins.
Der rund 225 Jahre alte Speicher am Hafen war vom Abriss bedroht. Ein Förderverein rettete das Gebäude und arbeitete Nutzungskonzept aus. Das künftige Angebot reicht von Theater und Musik bis zur kulturellen Bildung.