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Tempo-30-Zone vor der Schule

In Zukunft gilt vor der Schule in Freiburg Tempo 30 (Foto: sum)

Positiver Nebeneffekt für geplagte Anwohner in Freiburg

sum. Freiburg. Erleichterung zum Schuljahresbeginn: „Die Interessengemeinschaft gegen Verkehrslärm hat einen Erfolg erzielt“, freut sich Mitinitiator Claus List. Vor der Grund- und Oberschule im Flecken Freiburg gilt jetzt "Tempo 30".

Wie berichtet, kämpft die Interessengemeinschaft mit Unterstützung des Gemeinderats seit einem Jahr für eine Geschwindigkeitsreduzierung auf der Ortsdurchfahrt der Landesstraße L111 in Freiburg. Die Anwohner fühlen sich durch den zunehmenden Lkw-Verkehr und zu schnell fahrende Fahrzeuge massiv gestört. Zwar lehnte der Landkreis Stade die im April durch den Flecken gestellten Anträge auf Vorverlegung der Ortsschilder, eine Temporeduzierung vor Beginn der Ortschaft und die Anbringung von Schrägmarkierungen im Bereich der Ortseinfahrten ab.

Doch dem im Herbst zunächst ebenfalls abgelehnten und nunmehr wiederholten Antrag auf Einrichtung einer Tempo-30-Zone vor der Grund- und Hauptschule musste die Behörde nach einer Änderung der Straßenverkehrsordnung nun doch zustimmen. "Eine entsprechende verkehrsbehördliche Anordnung wird noch vor Ende der Sommerferien an die Landesstraßenverwaltung ergehen“, heißt es in einem Schreiben des Landkreises an den Flecken. Gemeindedirektor Christian von Holt weist darauf hin, dass das Tempolimit jedoch nur an Schultagen von 7 bis 17 Uhr gilt.

Auch wenn die gewünschte Lärmreduzierung für diese Entscheidung des Landkreises keine Rolle spielte, freut er sich über den positiven Nebeneffekt für die geplagten Anwohner. „Die jetzt abgelehnten Maßnahmen werden wir bei Bedarf erneut beantragen“, erklärt Claus List und spielt auch auf die jüngst durchgeführte Verkehrszählung an, deren Ergebnis noch aussteht.

• www.gegen-transitverkehr-freiburg-elbe.de.