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Und der "Oste-Oscar" geht an ...

Ganz ohne Angel gab es für Vanessa Umland (v.l.), Jonas Schütt, Hanna und Tia König von der Jugendfeuerwehr Hüll einen "Goldenen Hecht" in der Kategorie Jugend (Foto: Silke Umland)

Jugendfeuerwehr Hüll, Viktor Pusswald und Heinrich von Borstel erhalten den "Goldenen Hecht"


sum. Kranenburg. „Er ist ein echtes Vorbild,“ raunte ein Gast, als der großgewachsene „Mr. Natureum“ Heinrich von Borstel aus Wischhafen sich von seinem Platz erhob, um auf der Bühne des Kranenburger Hofes den „Goldenen Hecht“ in Empfang zu nehmen.

Am vergangenen Sonntag ehrte die Arbeitsgemeinschaft Osteland zum zwölften Mal Vereinigungen und Personen, die sich um das Land zwischen Oste und Elbe verdient gemacht haben. Als einer der engagiertesten und renommiertesten Förderer des Tourismus in der Region gehörte Heinrich von Borstel zu den Preisträgern. Insbesondere den Einsatz für die Deutsche Fährstraße, die Kehdinger Wildganstage, das Projekt Krimiland Kehdingen-Oste und das Natureum hob Laudatorin Renate Bölsche hervor. Der "durch und durch" Heimatverbundene bedankte sich strahlend: „Ich hätte nie damit gerechnet, diesen wundervollen Preis zu bekommen."

Der "Goldene Hecht" in der Kategorie Jugend hing bei der Jugendfeuerwehr in Drochtersen-Hüll an der Angel. Sie gehört zu einer der ersten Jugendgruppen im Landkreis Stade, der es trotz zahlreicher rechtlicher und bürokratischer Hürden gelang, auch Mädchen aufzunehmen und hierdurch überregionale Impulse zu setzen. Seitdem lassen es die Mädchen und Jungen gemeinsam mit „ihrem Chef“ Ulf König bei den technischen Übungen knallen und zischen und betreiben aktiven Umwelt- und Naturschutz.

In der Gemeinde Oldendorf-Himmelpforten darf der „Goldene Hecht“ in Zukunft auf vier Rädern durch die Region fahren. Der erste Vorsitzende Viktor Pusswald und der Verein Bürgerbus Osteland erhielten die Auszeichnung in der Kategorie Verkehr. Stellvertretend für alle Fahrer nahm ein stolzer Bruno Bastian die Auszeichnung entgegen. Viktor Pusswald berichtete, dass im vergangenen Jahr rund 600 Gäste monatlich in den Bus gestiegen sind. Daher appellierte er insbesondere an den anwesenden Landrat Michael Roesberg, sich auch in anderen Regionen des Kreises für einen Bürgerbus einzusetzen.

Der „Goldene Hecht“ ging auch an Barbara Schubert aus Oberndorf (Dorfleben), Benjamin Bünning und Barbara Norden aus Bremervörde (Stadtkultur), Birte Zöllner und Rainer Kupke vom Culturkreis Hemmoor (Kultur) und Lothar Peterskeit aus Neuhaus (Schifffahrt).