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"Wir fischen die Wassersportler aus der Elbe"

Enthüllung der "Welle" durch Landrat Michael Roesberg: "Gelbe Welle" und Gabriele Warszinski vom Deutschen Tourismusverband Berlin (li.)

Beschilderungssystem "Gelbe Welle" in Wischhafen eingeweiht / Auch Schleswig-Holstein soll mitmachen

ig. Wischhafen. Mit dem deutschlandweit einheitlichen Beschilderungssytem "Gelbe Welle" des Deutschen Tourismusverbandes und mit ergänzenden Informationstafeln an Unterelbe, Oste, Este und Schwinge wurden am vergangen Wochhenende "Weichen gestellt für eine qualitätsvolle Infrastrukturausstattung in den Häfen und Anlegestellen", so Nordkehdingens Samtgemeinde-Bürgermeister Edgar Goedecke.
Bei der "Entüllung" einer der Infotafeln am Fährhaus in Wischhafen betonte Goedecke im Hinblick auf die fünfjährige Planungszeit. Er habe zeitweise "die Hoffnung fast schon aufgegeben", das Projekt zu realisieren. Doch nach Überwindung "einiger Stolpersteine", so Claudia Schmidt vom Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg, sei es gelungen, in elf Kommunen 14 Tafeln zu montieren.
Der Stader Landrat Michel Roesberg sprach von einem "Gütesiegel". Touristen würden immer qualitätsbewusster denken. "Bei den Hotelbuchungen nach den Sternen schauen." So sei das auch bei der "Gelben Welle". Das Zeichen sage aus, dass die Touristen willkommen sind und ein attraktives Revier stoßen."
Die „Gelbe Welle“ ist das bundesweit einheitliche wassertouristische Beschilderungs-System des Deutschen Tourismusverbandes. Auf Initiative der Metropolregion Hamburg wurden entlang der niedersächsischen Unterelbe das Wegweisungssystem sowie blaue Informationstafeln installiert. Das weithin sichtbare Gelbe Dreieck heißt die Besucher von der Wasserseite her willkommen, informiert über Größe und Anzahl der Gastliegeplätze.
"Die dazugehörigen blauen Informationstafeln im Hafen zeigen dem Besucher den Weg zu Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Einzelhandel, Ärzten im Ort, Ausflugszielen in der Umgebung und Revierinformationen, erläuterte Gabriele Warszinski vom Deutschen Tourismusverband in Berlin. Die Tafeln stehen bundesweit an mehr als 600 Sportboothäfen und Kanuanlegestellen.
„Wir wollen die Sportbootfahrer und Segler quasi aus dem Wasser fischen“, so Goedecke. „Zeigen, dass die Elbe nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land ein attraktives, erkundenswertes Revier ist“. Durch die Informationen solle auch die Aufenthaltsdauer in den Orten erhöht werden. "Damit mehr Wertschöpfung in die Region fließt."
Warszinski und Roesberg hoffen, dass das bisher auf die Niederelberegion begrenzte Qualitätssiegel "bald weiter schwappt bis Schleswig-Holstein".
Übrigens: Gefördert wurde das Projekt aus dem Förderfonds der Metropolregion Hamburg und mit europäischen Mitteln aus dem Leader-Topf.