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Wischhafen: Hündin Luna muss draußen bleiben

Birgit Siol ist enttäuscht, dass Luna auch weiterhin Hausverbot im ServiceCenter hat Foto: sum

Gemeinderat hält am Hausverbot für Vierbeiner fest

sum. Wischhafen. Birgit Siol hält ein gelbes Halstuch mit dem Postwappen in der Hand. „Das habe ich von einer Kundin für Lunas Rückkehr in die Postagentur geschenkt bekommen“, erzählt die Leiterin der Post-Filiale in Wischhafen. Doch aus dieser Rückkehr der bei vielen Kunden so beliebten Goldendoodle-Dame wird nichts. Die Gemeinde Wischhafen hält an der Entscheidung fest: „Tierhaltung wird in den Räumlichkeiten des Service-Centers Wischafen verboten bleiben.“

Wie das WOCHENBLATT berichtete, durfte die Hündin Luna ihr Frauchen Birgit Siol schon als Welpe in die von dieser geführte Post-Agentur in Wischhafen begleiten. Doch nach dem Umbau in ein ServiceCenter enthalten die neuen Mietverträge ein Tierverbot. Empörte Kunden starteten kurzerhand eine Unterschriftenaktion. Innerhalb kürzester Zeit erklärten mehr als 130 Bürger, dass die Doodledame an ihren „Arbeitsplatz“ zurückkehren soll.
Aber die Gemeinde als Vermieterin des Service-Centers hält an dem Verbot fest. Alle 130 Teilnehmer der Unterschriftenaktion erhielten in der vergangenen Woche von der Gemeinde die schriftliche Mitteilung: „Die multifunktionale Nutzung des Service-Centers und damit verbunden auch der sehr breite Kundenkreis fordern ein Nutzungsangebot, welches jedermann ohne Barrieren und Einschränkungen zur Verfügung steht. Dies wäre bei einem Hund in den Räumlichkeiten nicht möglich.“

Mit dieser Entscheidung hat Frauchen Birgit Siol schon gerechnet, ist aber trotzdem enttäuscht: "Dann wird Luna auch in Zukunft mit einem traurigen Blick zu Hause bleiben müssen, wenn ich zur Arbeit gehe.“