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An "Astrid-Lindgren-Schule" geht es weiter

bc. Freiburg. Die Kreispolitik wollte das vor dem Aus stehende Sonderpädagogische Förderzentrum "Astrid-Lindgren-Schule" in Freiburg erhalten. Dieses Ziel scheint jetzt zumindest vorerst erreicht zu sein.

In einem Schreiben der Landesschulbehörde, das am Mittwoch im Schulausschuss öffentlich gemacht wurde, heißt es im Wortlaut: "Die Wahrnehmung von Aufgaben der sonderpädagogischen Grundversorgung des bisherigen Förderzentrums Freiburg soll einstweilen durch entsprechende personalwirtschaftliche Maßnahmen über den 1. August 2015 hinaus vor Ort fortgeführt werden."

Wie berichtet, wollte die Schulbehörde die Schule in Freiburg eigentlich schon schließen, weil hier seit 2014 de facto keine Kinder mehr unterrichtet werden. Stattdessen werden die Schüler im Zuge der gesetzlich verankerten Inklusion von Freiburger Förderschulkräften in anderen Schulen in Nordkehdingen unterrichtet. Ein Erfolgsmodell, das der Schule fast zum Verhängnis geworden wäre.

Nach dem neuerlichen Scheiben der Schulbehörde, das eng mit dem Kultusministerium in Hannover abgestimmt ist, soll die Schulleitung künftig weiter aus Freiburg agieren, das Förderzentrum an sich wäre organisatorisch bei der Friedrich-Fröbel-Schule in Stade angesiedelt. Die Räumlichkeiten in Freiburg blieben bestehen.

Der Schulausschuss verabschiedete am Mittwoch einen entsprechenden CDU-Antrag, der darauf abzielt, sich weiter dafür einzusetzen, dass das Freiburger Förderzentrum erhalten bleibt.