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L113: eine Landesstraße zweiter Klasse?

bc. Freiburg. Die Antwort der Landesregierung auf seine mündliche Anfrage zum Sanierungsstart der L113 stellt den CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried nicht zufrieden. Darin heißt es, dass Instandsetzungsmaßnahmen auf der Landesstraße maßgeblich davon abhängig seien, wie viel Landesmittel künftig für den Straßenbau zur Verfügung stünden. Einen konkreten Baubeginn nennt die rot-grüne Regierung nicht. Seefried: "Die Aussagen der Landesregierung geben zur Zeit leider keinen Anlass zur Hoffnung."

Zum Hintergrund: Die L113 zwischen Freiburg und Oberndorf befindet sich in einem schlechtem Zustand. Auf einem Abschnitt von ca. fünf bis sechs Kilometern zwischen Oederquart und Oberndorf ist die Höchstgeschwindigkeit seit mehr als einem Jahr auf 30 km/h gedrosselt.

Die Landesregierung spreche in ihrer Antwort selbst davon, dass es kein Landesstraßennetz der zwei Klassen geben soll, so Seefried, verweise aber gleichzeitig auf die geringere Verkehrsbelastung der L113 mit 500 Fahrzeugen in 24 Stunden und mache die L113 damit zu einer Landesstraße zweiter Klasse. "Durch eine solche Bewertung werden Regionen wie das Kehdinger Land bewusst schlechter gestellt."