Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wischhafen: Die Dorfmitte wird attraktiver

In den alten "Markant"-Markt sollen neben der Post auch das Seniorenbüro und der Touristikverein einziehen

Seniorenbüro und Touristikverein Wischhafen ziehen um / Post schon vor Ort


sum. Wischhafen. Das Seniorenbüro und der Touristikverein aus Wischhafen ziehen im kommenden Jahr um. Gemeinsam mit der Postagentur werden sie nach der Umgestaltung im ehemaligen „Markant"-Markt zu finden sein.

Im vergangenen Jahr zog die Inhaberin des ehemaligen Supermarktes im Ortskern von Wischhafen die Reißleine und kündigte den Pachtvertrag mit der Gemeinde, nachdem der Neubau des Netto-Marktes beschlossen wurde (das WOCHENBLATT berichtete). Zwar zog kurze Zeit später eine Postagentur in einen Teil des Gebäudes, der Rest steht jedoch bis heute leer.

Um die Attraktivität der Dorfmitte wieder zu steigern, beschloss der Rat der Gemeinde Wischhafen daher die Sanierung und Neugestaltung des Hauses. Neben dem Einzug von Seniorenbüro und Touristikverein sind auch ein Büro für den Bürgermeister sowie öffentliche Toiletten vorgesehen. Während der Bau- und Planungsausschusssitzung in der vergangenen Woche wurde der Vorentwurf für die neue Nutzung beschlossen. Wie Bürgermeister Bernd Tietje berichtete, ist der Planungsentwurf noch einmal zu überarbeiten, bevor die entsprechenden Ausschreibungen erfolgen können. Beginn und Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten sind für das kommende Jahr vorgesehen. Im Haushalt wurden Kosten in Höhe von 425.000 Euro veranschlagt. Derzeit laufen noch Antragsverfahren für die Förderung im Rahmen der Dorferneuerung. In welcher Höhe von dort Gelder zu erwarten sind, steht bislang nicht fest.

Die weiteren Pläne der Gemeinde, die beiden neben dem Geschäftsgebäude stehenden alten Häuser abzureißen und dort einen Parkplatz zu errichten, müssen zur Zeit auf Eis gelegt werden. Zwar könnte das vom Seniorenbüro zur Zeit genutzte Häuschen problemlos dem Erdboden gleichgemacht werden. Das weitere, baufällige Reetdach-Fachwerkhaus an der Stader Straße unterliegt jedoch unter Denkmalschutz und muss wohl stehen bleiben. „Es wird geprüft, ob es doch noch Möglichkeiten für einen Abriss gibt,“ erklärte Bürgermeister Tietje, „ansonsten muss über Alternativen nachgedacht werden.“