Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wischhafen will Samtgemeinde bleiben

Edgar Goedecke (vorne links) nahm das Bürgerbegehren von Heinrich von Borstel (vorne rechts) entgegen (Foto: sum)

Bürgerinitiative reicht Bürgerbehren mit mehr als 600 Unterschriften ein


sum. Wischhafen. In der vergangenen Woche haben die Initiatoren des Bürgerbegehrens dem Gemeindedirektor Edgar Goedecke eine Unterschriftenliste mit mehr als 600 Unterschriften – und somit weit mehr als die geforderten 250 - gegen die Bildung einer Einheitsgemeinde übergeben. „Wir sind begeistert, dass vielen Wischhafenern ihre Gemeinde am Herzen liegt,“ erklären Heinrich von Borstel, Jürgen Ehlers und Werner Rücker stolz.

Nachdem der Verwaltungsausschuss vor gut zwei Monaten das eingereichte Bürgerbegehren für zulässig erachtete (das WOCHENBLATT berichtete), sind die drei Herren gemeinsam mit zehn weiteren Unterstützern mit ihren Listen von Haus zu Haus gegangen. Mehr als 600 Einwohner aus Wischhafen haben sich dafür ausgesprochen, dass die Samtgemeinde bestehen bleibt. „Das sind mehr als achtzig Prozent der von uns angesprochenen Bürger“, berichtet Jürgen Ehlers.

Jetzt wissen die Männer zwar, dass viele Bürger aus Wischhafen auf ihrer Seite stehen. Doch ob der Beschluss, mit dem sich der Gemeinderat für die Bildung einer Einheitsgemeinde ausgesprochen hat, gekippt werden kann, stellt sich erst am ersten Advent heraus. Am Sonntag, 29. November findet der Bürgerentscheid statt. Die Einladungen haben die Bürger bereits in der vergangenen Woche bekommen. „Leider fehlte in diesem Schreiben die Information, um welchen Bürgerentscheid es geht,“ erklärt der ehemalige Bürgermeister von Borstel. Aber Edgar Goedecke hat ihm bereits zugesichert, dass ein ergänzendes Informationsschreiben auf den Weg gebracht wird.
Damit das Bürgerbegehren durchgeboxt wird, müssen sich mehr als 25 Prozent der Wahlberechtigten aus der Gemeinde Wischhafen für das Begehren aussprechen und dabei gleichzeitig mehr als Hälfte der Wahlteilnehmer ausmachen.

Um möglichst viele Bürger an die Wahlurne zu locken, werden sich die Initiatoren und ihre Unterstützer an den kommenden drei Samstagen vor der Bäckerei Lünstedt, dem Netto- und dem Pennymarkt einfinden, um noch einmal über ihr Ansinnen zu informieren.