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Zu Unrecht Kritik am Bürgerbegehren

Gerhard Gebhardt aus Balje unterstützt Christian Otten und sein Bürgerbegehren

Christian Otten: „Doch nicht alles falsch gemacht."


sum. Balje. Noch im August nahm Bürgermeister Hermann Bösch das Bürgerbegehren von Christian Otten verbal auseinander. Doch jetzt ruderte er schriftlich zurück. Wie das WOCHENBLATT berichtete, hat der Bürgermeister der Gemeinde Balje den von Christian Otten zur Vorprüfung eingereichten Antrag, die Bürger über die Bildung einer Einheitsgemeinde Nordkehdingen entscheiden zu lassen, mit heftigen Worten kritisiert und unter anderem als „kleinkariert“ und „dilettantisch“ bezeichnet. Er erklärte, das Begehren strotze nur so vor Fehlern und verbot dem Antragsteller, den Bürgern diese Version vorzulegen.

Jetzt aber musste das Gemeindeoberhaupt einlenken und erklärte schriftlich gegenüber Christian Otten, dass die zu den einzelnen Kriterien vorgenommenen Betrachtungen als Anregungen und Hinweise zu verstehen seien. Ihre Berücksichtigung wäre jedoch keine zwingende Voraussetzung, sondern solle lediglich dazu beitragen, das Bürgerbegehren eindeutiger und nachvollziehbarer zu machen.

„Ich habe also doch nicht alles so falsch gemacht, wie von Herrn Bösch behauptet“, fühlt sich Christian Otten bestätigt. Auch Samtgemeindebürgermeister Edgar Goedecke habe ihm gegenüber auf Druck des Innenministeriums zugegeben, dass das Bürgerbegehren eben keine Fehler enthalte, man aber Verbesserungsvorschläge hätte. „Diese habe ich auch berücksichtigt“, berichtet der Versicherungskaufmann.

Er und seine sieben Mitstreiter haben jetzt noch bis zum 11. November Zeit, um die erforderlichen 90 Unterschriften unter das vom Bürgermeister endlich ohne „Wenn und Aber“ akzeptierte Begehren zu bekommen.

Nur eins vermisst Christian Otten dann doch: "Ich hätte schon eine persönliche Entschuldigung des Bürgermeisters erwartet."