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Flora und Fauna auf dem Klemmbrett

Die Diplom-Biologen Elke Wahle-Horstmeyer und Bodo Koppe gehören schon seit vielen Jahren zum Team des Instituts für angewandte Biologie (Foto: sum)

Institut für angewandte Biologie sieht sich als Dienstleistungsunternehmen in Sachen Natur


sum. Freiburg. Mit Gummistiefeln und Klemmbrett ausgestattet, machen sich derzeit die Diplom-Biologen Elke Wahle-Horstmeyer und Bodo Koppe vom Institut für angewandte Biologie auf den Weg, um Pflanzen zu bestimmen und Tiere zu zählen.

Der Verein, der das Institut im zweiten Stock des ehemaligen Amtsrichterhauses in Freiburg betreibt, gründete sich 1982. Bestand die anfängliche Arbeit eher im wissenschaftlichen Bereich, versteht sich das Institut mittlerweile als Dienstleistungsunternehmen in Sachen Natur im gesamten Elbe-Weser-Raum.

Neben Bodo Koppe, der dem Institut seit 1984 angehört, zählen auch Elke Wahle-Horstmeyer, die ihre Arbeit vor 24 Jahren aufnahm, und Josef Beller, der regelmäßig als freier Mitarbeiter tätig ist, zum Team. Sie werden in der Regel dann beauftragt, wenn es darum geht, ein Stück Natur zu verändern und vorher festzustellen, wie Flora und Fauna aufgestellt sind und welche Maßnahmen vielleicht ergriffen werden müssen, um Tiere und Pflanzen zu schützen oder ihnen eine neue Heimat zu geben.

Eine schier unendliche Aufgabe ist daneben die Bestandserfassung, die das ganze Jahr über bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit erfolgt. "Da müssen wir manchmal auch eine Nachtschicht einlegen", berichtet Bodo Koppe. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Mitarbeiter in einem Gebiet den Bestand von nachtaktiven Tieren, wie Fledermäusen, Eulen oder auch Fröschen erfassen müssen. Der Diplom-Biologe erklärt: "Wir halten uns bei unserer Arbeit immer an den Rhythmus der Natur."

Doch auch das Thema Umweltbildung nimmt einen großen Raum im Institut ein. Im Frühjahr hat Elke Wahle-Horstmeyer gerade 30 neue Tafeln mit zahlreichen Informationen zur Natur insbesondere entlang der Elbmarschenroute in Nordkehdingen aufgestellt. Die ambitionierte Biologin erklärt: "So kann die Natur auch ohne Lehrer als Klassenzimmer dienen."

• Weitere Informationen zum Institut für angewandte Biologie gibt es unter www.ifab-freiburg-elbe.de