Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Hochmoderne Fensterproduktion

Thomas Funck zwischen seinen neuen Maschinen: vor ihm das Zuschnittzentrum, hinter ihm das Gerät zur Stabbearbeitung

Tischlerei Funck investiert in die Zukunft

sb. Wischhafen. Kräftig in die Zukunft investiert hat die Tischlerei Funck in Wischhafen, 3. Kanal 2 (Tel. 04770 - 682, www.funck-tischlerei.de). Inhaber Thomas Funck hat zwei hochmoderne Maschinen angeschafft und damit seine Kunststoff-Fenster-Produktion optimiert. Die Investitionssumme beträgt 250.000 Euro. "Mit den neuen Maschinen arbeite ich doppelt so schnell wie zuvor", sagt der Handwerker zufrieden. "Dadurch verkürzen sich die Lieferzeiten und ich kann flexibler Aufträge annehmen."

Bei den großen Geräten handelt es sich um ein Zuschnittzentrum und um eine Maschine für die Stabbearbeitung. Und so funktioniert die Technik: Zunächst gibt Thomas Funck die Maße der zu produzierenden Fenster in seinen Computer ein. Die erste Maschine errechnet dann, wie sie die vom Werk gelieferten, sechs Meter langen Kunststoff-Profile für die Fensterrahmen mit möglichst wenig Materialresten optimal zuschneidet. Damit die Einzelteile später ohne Zeitverlust zusammengesetzt werden können, wird jedes Teil nach dem Zuschnitt etikettiert.

Die zweite Maschine übernimmt - ebenfalls aufgrund der eingespeisten Computerdaten - die weitere Stabbearbeitung. Dazu gehören z.B. Fräsarbeiten für Wasserschlitze und Profilzylinder-Bohrungen für Griffe und Beschläge. Anschließend erfolgt das Verschweißen und Verputzen zum fertigen Fensterrahmen. Diese Arbeiten erledigt Thomas Funck ebenfalls maschinell.

"Früher habe ich für fast jeden Bearbeitungsschritt eine andere Maschine verwendet und es war viel Handarbeit vonnöten", sagt Thomas Funck. "Das war zeitaufwendig und hat die Lieferzeiten verlängert." Mit den neuen Geräten können jetzt auch Auftragsspitzen gut abgefangen werden. Der Handwerksbetrieb, der vor 33 Jahren von Herbert Funck gegründet wurde und seit 2000 von Thomas Funck in zweiter Generation geleitet wird, ist im gesamten Landkreis Stade und bis in den Raum Cuxhaven gefragt.