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50 neue „Biotope“ auf der Geest gepflanzt

Sie trafen sich, um den guten Wuchs der jungen Eichen zu begutachten: Vertreter von Samtgemeinde, Sparkasse, Landkreis und LBS. Estorfs Bürgermeister Hans-Werner Hinck (2.v.li.): „Wir könnten noch 150 Bäume unterbringen“
bc. Estorf. Die Freude war Estorfs Bürgermeister Hans-Werner Hinck ins Gesicht geschrieben, als er sich vor wenigen Tagen ein Bild vom Wuchs der 50 jungen Eichen in seiner Gemeinde machte. „Wir könnten noch 150 Bäume unterbringen“, sagte er anlässlich eines Pressetermins, zu dem die Kreissparkasse Stade eingeladen hatte.

Der Umweltfonds der Sparkasse war es nämlich, der mit der Unterstützung der LBS Regionaldirektion Stade die Bäume zu 90 Prozent finanziert hat. Den Rest trägt die Gemeinde. Ziel ist es, die breiten Feldraine wieder aufblühen zu lassen.

„Eine Eiche ist ein eigenes Biotop und bietet Lebensraum für weit mehr als 100 Insektenarten“, so Ralf Achim Rotsch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse. Seit 2011 wurden bereits mehr als 160 Eichen in den verschiedensten Gemeinden des Landkreises Stade durch den Umweltfonds finanziert. In diesem Jahr wurden Estorf und Sauensiek (das WOCHENBLATT berichtete) aus neun Anträgen ausgewählt.

Der Tannenhof Uhlendorf hatte zu Jahresbeginn 50 Eichen in Estorf gepflanzt. Die meisten stehen an dem Weg „Im Bötz“.

Der Landkreis unterstützt die Aktion ausdrücklich. Das Naturschutzamt erkennt die Pflanzung gemeinsam mit dem natürlich gestalteten Randstreifen als Ausgleichsmaßnahme für Bauvorhaben an. Die Behörde geht davon aus, dass auf die Art alleine auf der Geest mehr als 100 Hektar der Natur zurückgegeben werden können. Das Gute: Die Gemeinde muss kein zusätzliches Geld aufbringen, da ihr die Wegeränder ohnehin schon gehören.

• Jede Gemeinde aus dem Landkreis kann an der Ausschreibung des Umweltfonds teilnehmen. Weitere Infos: www.baeume-sind-leben.de