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Anzeige nach Laternen-Randale

Andreas Haack, Bürgermeister von Hagenah

Hagenah: 1.000 Euro Sachschaden durch Tritte an Straßenlampen / Bürgermeister sucht Zeugen

tp. Hagenah. "Das ist sinnlos, lästig und teuer", schimpft Andreas Haack (63), Bürgermeister der Gemeinde Hagenah. Nach einer Serie von Sachbeschädigungen an Straßenlaternen im Ortszentrum sucht er Zeugen.

Nach Haacks Schilderungen zogen Unbekannte mehrmals nachts durch das kleine Geest-Dorf und traten die sogenannten Revisionsdeckel der Laternenpfosten ab. Nach der Randale lagen die Strom führenden Kabel in den Wartungsöffnungen frei. "Eine Gefahr für Kinder", warnt Andreas Haack.

Insgesamt wurden am Birkenweg, an der Bundesstraße 74, an der Trift und an der Alten Dorfstraße knapp ein Dutzend Laternenpfähle beschädigt. Jedes Mal sprangen Sicherungen hinaus, sodass zur dunklen Tageszeit ganze Straßenzüge unbeleuchtet waren.

Andreas Haack musste einen Elektriker mit den Reparaturen beauftragen. Inzwischen beläuft sich die Rechnung auf fast 1.000 Euro. Für den Schaden ist die Gemeinde in Vorleistung gegangen. Der Bürgermeister hat bei der Polizei in Oldendorf Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Haack schließt nicht aus, dass Jugendliche aus mehreren Nachbarortschaften hinter den Taten stecken: "Wenn ich sie kriege, werde ich sie mir persönlich vorknöpfen und ihnen gehörig ins Gewissen reden", kündigt der resolute Ortsvorsteher an.

Die Vorfälle erinnern an eine rund zwei Jahre zurückliegende Vandalismus-Serie in Hagenah. Damals, so Haack, hätten jugendliche Chaoten einer "Mofa-Gang" im Dorf "wilde Sau gespielt" und dabei Laternen, Zäune und Spielgeräte demoliert. Die Taten wurden aufgedeckt.

• Zeugenhinweise zur aktuellen Laternen-Randale nimmt Andreas Haack unter Tel. 04144 - 5039 entgegen.